Was Yamaha für den Erfolg in der Superbike-WM tut
Von der neuen R1 hatte sich Yamaha in der Superbike-WM viel versprochen. Für das zweite Jahr in der Superbike-WM erfährt das Werksmotorrad grundlegende Verbesserungen.
Viele Stürze, wenige Highlights und nur ein Podiumsplatz in der gesamten Saison 2016 – Yamaha hatte sich vom Debüt der neuen YZF-R1 in der Superbike-WM mehr versprochen. 2017 sollen Alex Lowes und Neuzugang Michael van der Mark mehr erreichen, dafür wird in Japan fleissig entwickelt.
Schon seit dem Saisonfinale in Katar ist eine neue Auspuffanlage im Einsatz, bei den Wintertests im MotorLand Aragón und Jerez wird mit einer neuen Schwinge experimentiert, auch Updates für die Elektronik standen zur Verfügung. Dazu beschäftigen sich die Yamaha-Piloten intensiv mit der Abstimmung der R1 und nehmen Veränderungen an Geometrie und Federelementen vor.
"Wir müssen das Bike unbedingt verbessern", sagt Alex Lowes mahnend gegenüber SPEEDWEEK.com. "Nächste Saison werden wir noch mehr starke Gegner haben und darauf müssen wir reagieren. Ich weiß, dass ich vorne mitfahren kann, aber dafür müssen wir bei den Wintertests gerade die Front verbessern."
Weiteres neues Material ist für 2017 angekündigt. Neben einem Motor-Upgrade ist die Elektronik das wichtigste Instrument zur Steigerung der Performance. "Im Geheimen wird in Japan intensiv an einigen Upgrades für die Elektronik getüftelt", lässt Lowes durchblicken.
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