Wie Alex De Angelis sein Kawasaki-Team enttäuschte
Mit fünf Punkten mehr auf dem Konto verabschiedete sich Alex De Angelis aus Laguna Seca. Beim Superbike-Team von Pedercini Kawasaki zeigte man sich nicht ganz zufrieden mit den gezeigten Leistungen.
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Am Freitag konnte sich Alex De Angelis beim Meeting der Superbike-WM in Laguna Seca in den Trainings immer zwischen Rang 9 und 12 platzieren. In der kombinierten Zeitenliste landete er auf Platz 10 und zog somit direkt in die Superpole 2 ein – zum ersten Mal mit der Pedercini Kawasaki! Auch wenn er in dieser Session nur Zwöfter wurde, war das keine schlechte Ausgangsposition für den 33-Jährigen, betrachtet man die bisherige Saisonergebnisse des San Marinesen.
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Im ersten Rennen verstrickte sich De Angelis aber gleich nach dem Start in Positionskämpfe und musste die Piloten vor ihm ziehen lassen. Bei der Zieldurchfahrt trennten die Plätze 11 bis 15 nur lediglich knapp 2 Sekunden, wobei der Italiener im Finish keine günstige Position einnahm und letztlich nur Rang 14 (2 Pkt.) ins Ziel brachte. "Natürlich war es nicht das Resultat, dass ich erhoffte hatte", so ein zerknirschter De Angelis. "Speziell nach den Trainings dachte ich, wettbewerbsfähiger zu sein, allerdings haben uns die hohen Temperaturen im Rennen Sorgen bereitet." Am Sonntag ging es erneut vom zwölften Startplatz aus ins Rennen, in dem De Angelis nahezu die gesamte Zeit über ein einsames Rennen fuhr. Platz 13 und somit drei weitere Punkte waren die Ausbeute am Sonntag. De Angelis sieht das Positive. "Die Hälfte des Rennens war ich der Nähe der Honda- und Yamaha-Werkspiloten – das zeigt, dass wir einen Sprung nach vorne gemacht haben."
Weniger erfreut war dagegen sein Pedercini-Team, das sich nach den starken Trainings deutlich mehr ausgerechnet hatte. "Wir haben auf bessere Ergebnisse gehofft", sagte Team-Manager Lucio Pedercini offen. "Am Freitag hat Alex gezeigt, dass er konstant mit den besten 10 Piloten mithalten kann, doch in den Rennen konnten wir das nicht beweisen. Wir sind sehr traurig über die Ergebnisse – sie spiegeln nicht unser Engagement und Enthusiasmus wider. Wir werden die Daten analysieren um zu erkennen, warum das so gekommen ist."
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