Xavi Vierge über Honda: «Noch nicht genug»
Honda machte in der Superbike-WM 2024 zuletzt erstaunliche Fortschritte. Nach dem Meeting im MotorLand Aragon mahnt Werkspilot Xavi Vierge, nicht nachzulassen.
In den vergangenen Jahren und selbst noch bis Mitte der diesjährigen Saison gab Honda in der Superbike-WM ein trauriges Bild ab. Die Performance der CBR1000RR-R ein Desaster, die Ergebnisse ernüchternd.
Aber seit Portimão trägt die Arbeit der Ingenieure und die Bemühungen der Piloten Früchte. Aragon am vergangenen Wochenende war bereits das vierte Meeting in Folge, an dem sich der Motorradgigant aus Japan als ernst zu nehmender Gegner präsentierte.
Vor Portimão waren Iker Lecuona und Xavi Vierge 17. und 18. der Gesamtwertung, nach Aragon 11. und 12. – in umgekehrter Reihenfolge und nur von einem Punkt getrennt! Für den 27-jährigen Vierge lief es in Aragon mit den Plätzen 8, 9 und 10 nicht ganz wie erhofft.
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"Ein weiteres solides Rennen, auf einer anderen Strecke. Nachdem, wie es am Freitag gelaufen ist, haben wir aber etwas mehr erwartet", meinte Vierge kritisch. "Im Qualifying haben wir eine Strategie ausprobiert, die nicht perfekt funktioniert hat, und wir mussten aus der vierten Reihe starten. Es war schade, dass ich den Kampf mit Lowes verloren habe. Das Wichtigste ist, dass der Abstand zur Spitze wirklich gering war. Mit unserem Sonntag kann ich zufrieden sein. Im Superpole-Race machten die anderen einen weiteren Schritt im Vergleich zu uns – und das Gefühl hatte ich auch in Rennen 2."
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Es ist klar: Die beiden Spanier lechzen nach dem ersten Top-5-Finish und dem ersten Podium seit Mandalika 2023, eingefahren von Xavi Vierge im zweiten Lauf.
"Nachdem man einen Schritt gemacht hat, ist man natürlich immer hungrig, mehr und mehr zu erreichen. Dafür müssen wir weiter arbeiten, denn obwohl wir an diesem Wochenende drei starke Rennen hatten, ist das noch nicht genug, um unser Ziel zu erreichen. Wir wollen unbedingt so weitermachen und versuchen, unsere Schwachstellen zu verbessern. Als Nächstes steht Estoril an, eine Strecke, die ich liebe und auf der wir diesen Sommer auch getestet haben. Mal sehen, ob wir in der Lage sein werden, weitere starke Rennen zu fahren."
Zuletzt war Honda klar besser als Yamaha, durch die magere erste Saisonhälfte belegt die Marke mit dem Flügel als Logo dennoch mit 142 Punkten den vierten und letzten Platz der Markenwertung. Als Dritter hat Yamaha 248 Punkte.
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