Ein Wunder: Xavi Vierge (Yamaha) bei 250 km/h gestürzt, aber nur Kratzer
Obwohl Xavi Vierge auf Phillip Island der schnellste Superbike-Pilot von Yamaha war, trat er mit leeren Händen die Heimreise an. Dass er den Sturz in Lauf 1 unverletzt überstand, war ein Wunder.
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Der diesjährige Superbike-Auftakt auf dem Phillip-Island-Circuit war für Yamaha eine harte Prüfung. Nur der Regen im zweiten Lauf ermöglichte Aushängeschild Andrea Locatelli ein Top-5-Finish, ansonsten wurden nur Platzierungen außerhalb der Top-12 eingefahren.
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Nicht ein Finish verbuchte Neuzugang Xavi Vierge, der beim vorgelagerten Test und auch am Rennwochenende als der schnellste der sechs Yamaha-Piloten auf sich aufmerksam machte. Zwei Stürze und ein technisches Problem sorgten für null WM-Punkte.
Im ersten Lauf verlor der Katalane in Runde 17, auf Platz 8 liegend, die Kontrolle über seine R1.
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«Das Rennen begann sehr gut, und ich hatte einen guten Start, um im Mittelfeld mitzumischen. Leider hatte ich Runde für Runde zunehmend Probleme mit den Reifen, aber ich habe versucht, damit umzugehen und diese Position bis zum Schluss zu verteidigen», erklärte Vierge seine Schwierigkeiten. «Fünf oder vielleicht vier Runden vor Schluss passierte in Kurve 3 etwas Seltsames, und ich hatte einen heftigen Highsider am Kurvenausgang. Der Sturz passierte bei 250 km/h, aber körperlich blieb ich in einwandfreier Verfassung.»
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Vierge-Yamaha bei Sturz komplett zerstört Im Warm-up am Sonntag wurde ein technisches Problem entdeckt, weshalb der 28-Jährige das Superpole-Race verpasste. Die R1 war für den verregneten zweiten Lauf wieder einsatzbereit, aber das Set-up war nicht für nasse Bedingungen eingestellt.
«Ich hatte nie ein gutes Gefühl für das Hinterrad. Als ich einige Fahrer überholte, versuchte ich, nach vorn zu fahren, weil ich ein gutes Tempo hatte, und verlor bedauerlicherweise am Ausgang von Kurve 2 die Kontrolle über das Hinterrad», berichtete Vierge. «Auch wenn es so schwierig war, müssen wir das Positive sehen. Ich denke, wir haben uns gut auf das Rennwochenende vorbereitet. Leider haben wir in den Rennen nicht die erwarteten Ergebnisse erzielt, aber wie gesagt, wir versuchen, das Positive mitzunehmen.»
Beängstigender Sturz von Xavi ViergeNiccolo Canepa
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Für Sport-Direktor Niccolo Canepa war der Auftritt von Vierge eines der wenigen positiven Dinge des Rennwochenendes in Australien. «Xavi knüpfte an seine Leistungen aus den Vorsaisontests an und zeigte auf der R1 ein starkes Tempo. Er fuhr im letzten Test und in fast allen Sessions des Wochenendes, inklusive der Superpole, erneut die schnellste Yamaha», zählte der ehemalige Rennfahrer auf. «Bis zu seinem beängstigenden Sturz in Kurve 3 in den Top-10. Der Sturz löste eine Reihe von Ereignissen aus, die den Rest seines Wochenendes beeinträchtigten, darunter auch das technische Problem im Superpole-Rennen. Die gute Nachricht ist, dass er schnell war, das Motorrad mag und ich mich sehr darauf freue, ihn in den nächsten Rennen in Europa zu sehen.»
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