Xavi Vierge (Yamaha): «Das wird uns bei den nächsten Rennen helfen»
Für Xavi Vierge war es ein Schock, als beim Superbike-Meeting in Ungarn das bis dahin so gute Gefühl mit der Yamaha R1 plötzlich verschwunden war. Beim Misano-Test arbeitete der Spanier an der Wende.
Seit seinem Wechsel zu Yamaha ist Xavi Vierge der wohl glücklichste Mensch im Superbike-Paddock. Doch beim Meeting auf dem Balaton Circuit sah sich der Spanier erstmals mit großen Problemen konfrontiert und in Most wiederholte sich das Dilemma. Ein einstelliges Ergebnis fuhr der Katalane zuletzt im zweiten Lauf in Assen ein.
Der zweitägige Misano-Test kam für Vierge daher zum richtigen Zeitpunkt, denn in der kommenden Woche findet im MotorLand Aragon das Heimrennen des Yamaha-Piloten statt.
«Es waren zwei sehr wichtige Testtage», sagte Vierge erleichtert. «Wir haben viel ausprobiert und zahlreiche Runden absolviert – und wir hatten Glück mit dem Wetter! Wie jeder weiß, verlief die Vorsaison nicht gerade optimal, daher war es sehr wichtig, die gesamte Zeit vor Ort zu nutzen, um viel Arbeit zu erledigen.»
Der 29-Jährige machte kleine, aber wichtige Fortschritte. Mit seiner persönlich schnellsten Runde von 1:32,737 min war Vierge jedoch nur drittbester Yamaha-Pilot.
«Ehrlich gesagt bin ich zufrieden – wir haben einige positive Aspekte gefunden, die uns bei den nächsten Rennen sowohl mit dem Rennreifen als auch mit dem weicheren Reifen sicher helfen werden. Solide Arbeit», stellte der Yamaha-Pilot klar. «Natürlich ist es noch ein langer Weg, bis wir dort sind, wo wir hinwollen – aber ich habe das Gefühl, dass wir einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht und den Abstand zu den Spitzenfahrern ein wenig verringert haben.»
Superbike-Test in Misano 20./21. Mai: Kombinierte Zeiten
Pos
Fahrer
Motorrad
Zeit
Diff
1.
Nicolo Bulega (I)
Ducati
1:31,769 min
2.
Iker Lecuona (E)
Ducati
1:32,182
+ 0,413 sec
3.
Yari Montella (I)
Ducati
1:32,282
+ 0,513
4.
Sam Lowes (GB)
Ducati
1:32,284
+ 0,515
5.
Alberto Surra (I)
Ducati
1:32,399
+ 0,630
6.
Axel Bassani (I)
Bimota
1:32,430
+ 0,661
7.
Garret Gerloff (USA)
Kawasaki
1:32,457
+ 0,688
8.
Alex Lowes (GB)
Bimota
1:32,496
+ 0,727
9.
Lorenzo Baldassarri (I)
Ducati
1:32,515
+ 0,746
10.
Remy Gardner (AUS)
Yamaha
1:32,561
+ 0,792
11.
Tarran Mackenzie (GB)
Ducati
1:32,561
+ 0,792
12.
Xavi Vierge (E)
Yamaha
1:32,737
+ 0,968
13.
Stefano Manzi (I)
Yamaha
1:32,997
+ 1,228
14.
Tommy Bridewell (GB)
Ducati
1:33,059
+ 1,290
15.
Andrea Locatelli (I)
Yamaha
1:33,119
+ 1,350
16.
Michael vd Mark (NL)
BMW
1:33,218
+ 1,449
17.
Somkiat Chantra (T)
Honda
1:33,345
+ 1,576
18.
Jake Dixon (GB)
Honda
1:33,405
+ 1,636
19.
Jonathan Rea (GB)
Honda
1:33,652
+ 1,883
20.
Hannes Soomer (EST)
BMW
1:34,000
+ 2,231
21.
Alessandro Delbianco (I)
Yamaha
1:34,148
+ 2,379
22.
Philipp Öttl (D)
Ducati SSP
1:36,909
+ 5,140
23.
Michele Pirro (I)
Ducati
1:37,060
+ 5,291
24.
Kevin Zannoni (I)
Ducati SSP
1:37,458
+ 5,689
25.
Alessandro Zaccone (I)
Ducati SSP
1:37,563
+ 5,794
26.
Mattia Casadei (I)
Ducati SSP
1:37,890
+ 6,121
27.
Riccardo Rossi (I)
Ducati SSP
1:38,534
+ 6,765
28.
Matteo Ferrari (I)
Ducati SSP
1:38,668
+ 6,899
29.
Philipp Öttl (D)
Ducati SSP 2027
1:39,548
+ 7,779
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