Charles Leclerc zu Sprint-Qualifying: «Damit habe ich irgendwie gerechnet»
Ferrari-Star Charles Leclerc musste sich im Sprint-Qualifying von Kanada mit Platz 6 begnügen. Das war keine Überraschung für den Monegassen, der mit einem ganz besonderen Problem zu kämpfen hatte.
Charles Leclerc rückte in den ersten beiden Sprint-Quali-Abschnitten mit genügend Sprit im Tank aus, um jeweils mehrere Runden zu drehen. Der Ferrari-Star schaffte es als Neuntschnellster des SQ1 locker ins zweite Segment, wo er mit der viertschnellsten Runde glänzte. Doch als es im SQ3 darauf ankam, fehlten ihm knapp viereinhalb Zehntel, um ganz vorne zu stehen.
Der Monegasse musste sich deshalb mit dem sechsten Platz begnügen, die Pole sicherte sich Mercedes-Routinier George Russell vor seinem Teamkollegen Kimi Antonelli, den beiden McLaren-Stars Lando Norris und Oscar Piastri sowie seinem früheren Teamkollegen Lewis Hamilton, der sich die dritte Startreihe mit seinem Ferrari-Stallgefährten teilt.
Leclerc erklärte nach der Zeitenjagd gewohnt offen: «Ganz ehrlich, damit habe ich irgendwie gerechnet.» Ein Problem machte ihm besonders zu schaffen, wie der sichtlich niedergeschlagene Ferrari-Pilot berichtete: «Ich habe mich mit dem Auto überhaupt nicht wohlgefühlt. Aus irgendeinem Grund hatte ich wirklich grosse Probleme mit den Bremsen. Wir müssen das nun genauer unter die Lupe nehmen und versuchen, bis zum Sprint eine Lösung zu finden. Sonst wird es ein sehr langes Wochenende.»
Und der 28-Jährige klagte: «Bei diesen Bremsen fahre ich in die Kurven und hoffe, dass ich nicht einfach geradeaus durchfliege. Ja, das ist im Moment das Hauptproblem. Ansonsten fühlt sich das Auto eigentlich ganz gut an.»
Mit Blick auf seinen Teamkollegen fügte der achtfache GP-Sieger an: «Lewis war dieses Wochenende unglaublich schnell.» Er weiss: «Ich muss einfach an meinem Gefühl für die Bremsen arbeiten und hoffentlich können wir das Blatt noch wenden.»
Auf die Frage, was getan werden kann, sagte Leclerc: «Ich denke, wir haben eine Vorstellung davon, was los ist. Ob wir eine Lösung für den Samstag finden, steht aber auf einem anderen Blatt geschrieben. Wir werden einfach versuchen, bestmöglich damit umzugehen und schauen, was sich machen lässt.»
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