Superbike WM • Neu
Galinski (MGM Ducati) exklusiv: Über Ducati, Redding und Mackenzie
Vor einem Jahr stürzte Philipp Öttl auf Phillip Island schwer. Den ersten Testtag der Supersport-WM 2026 auf der malerischen Rennstrecke hat der Ducati-Pilot als Dritter heil überstanden.
Es sieht gut aus für Philipp Öttl. Der Bayer geht in seine zweite Supersport-Saison mit Feel Racing Ducati und fuhr beim letzten Test vor dem Saisonauftakt auf dem Phillip Island Circuit am ersten Tag die drittschnellste Zeit. Schneller waren nur Markenkollege Jaume Masia, der in 1:32,541 min für die Tagesbestzeit sorgte, sowie Lokalmatador Oli Bayliss (Triumph). Öttl war 0,450 sec langsamer.
Nach den verregneten Wintertests war aber wichtiger, möglichst viele Kilometer auf dem Motorrad zu verbringen. Mit 64 Runden war Öttl am Montag einer der fleißigsten Teilnehmer. «Wir haben endlich mal Sonne gehabt», zeigte sich der Ducati-Pilot erleichtert. «Die Bedingungen waren am Vormittag besser, aber das kennen wir aus den vergangenen Jahren. Wenn es wärmer wird, ändert sich die Strecke, weil man hier lange in maximaler Schräglage ist. Wir haben uns mit dem Vorderreifen beschäftigt und eine Richtung gefunden. Bis zum Rennwochenende muss ich noch etwas am Gefühl arbeiten und festlegen, welche Reifen wir nehmen werden.»
In der Supersport-WM 2026 sind acht Hersteller engagiert. Mit sechs Motorrädern in den Top-15 macht Ducati auf Phillip Island den stärksten Eindruck. Auf der langen Geraden markierte das V2-Bike den höchsten Top-Speed. «Die Endgeschwindigkeit der Ducati war schon immer sehr hoch; die Triumph ist auch ein schnelles Motorrad. Yamaha tut sich hier vielleicht etwas schwerer, weil man ihnen Drehzahl weggenommen hat», erklärte Öttl. «Um die Kräfteverhältnisse wirklich einschätzen zu können, müssen wir auf die Rennen in Europa warten. Man darf nicht vergessen, dass wir mit der Serienverkleidung fahren und die Aerodynamik eine Menge ausmacht. Insgesamt denke ich, ist es schon recht ausgeglichen.
So gut es nach dem ersten Testtag für den Supersport-Dritten von 2020 auch aussieht: Der 29-Jährige weiß, dass sich die Situation schnell ändern kann – so wie vor einem Jahr, als er sich bei einem Sturz am zweiten Testtag eine langwierige Knieverletzung zuzog und das Rennwochenende verpasste.
Pos
Fahrer
Motorrad
Zeit
Diff
1.
Jaume Masia (E)
Ducati
1:32,541 min
2.
Oliver Bayliss (AUS)
Triumph
1:32,885
+ 0,344 sec
3.
Philipp Öttl (D)
Ducati
1:32,991
+ 0,450
4.
Can Öncü (TR)
Yamaha
1:33,123
+ 0,582
5.
Ondrej Vostatek (CZ)
Triumph
1:33,165
+ 0,624
6.
Roberto Garcia (E)
Yamaha
1:33,371
+ 0,830
7.
Mattia Casadei (I)
Ducati
1:33,441
+ 0,900
8.
Josh Whatley (GB)
Ducati
1:33,459
+ 0,918
9.
Tom Booth-Amos (GB)
Triumph
1:33,612
+ 1,071
10.
Lucas Mahias (F)
Yamaha
1:33,635
+ 1,094
11.
Alessandro Zaccone (I)
Ducati
1:33,640
+ 1,099
12.
Valentin Debise (F)
ZXMoto
1:33,719
+ 1,178
13.
Albert Arenas (E)
Yamaha
1:33,806
+ 1,265
14.
Matteo Ferrari (I)
Ducati
1:33,845
+ 1,304
15.
Jacopo Cretaro (I)
MV Agusta
1:33,876
+ 1,335
16.
Simon Jespersen (DK)
Ducati
1:33,912
+ 1,371
17.
Federico Caricasulo (I)
ZXMoto
1:33,922
+ 1,381
18.
Leonardo Taccini (I)
Ducati
1:33,945
+ 1,404
19.
Xavi Cardelus (AND)
Yamaha
1:33,960
+ 1,419
20.
Jeremy Alcoba (E)
Kawasaki
1:33,985
+ 1,444
21.
Oliver König (CZ)
Triumph
1:34,054
+ 1,513
22.
Dominique Aegerter (CH)
Kawasaki
1:34,206
+ 1,665
23.
Yuki Okamoto (J)
Yamaha
1:34,250
+ 1,709
24.
Aldi Mahendra (RI)
Yamaha
1:34,274
+ 1,733
25.
Filippo Farioli (I)
Yamaha
1:34,402
+ 1,861
26.
Borja Jimenez (E)
Ducati
1:34,754
+ 2,213
27.
Riccardo Rossi (I)
Ducati
1:34,924
+ 2,383
28.
Andrea Giombini (I)
MV Agusta
1:35,186
+ 2,645
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