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Philipp Öttl trotz verregneter Tests gut gerüstet: Wird 2026 sein Jahr?
Die Wintertests in Jerez und Portimao waren komplett verregnet, doch Ducati-Pilot Philipp Öttl blickt zuversichtlich auf den finalen Test in Australien und den Saisonauftakt der Supersport-WM 2026.
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Die Saisonvorbereitung von Philipp Öttl für die Supersport-WM 2026 verlief alles andere als ideal. Vor allem das schlechte Wetter bei den Wintertests in Jerez und Portimao setzte dem Ducati-Piloten zu und machte umfangreiche Arbeit im Trockenen nahezu unmöglich. Der abschließende Europa-Test in Portimao fiel komplett ins Wasser.
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«Ich hätte gern mehr im Trockenen getestet. Das wäre schon wichtig für uns gewesen. Doch auch im Nassen konnten wir viele Daten sammeln und die Saison vorbereiten. Wir haben die Zeit sehr gut genutzt und konnten selbst in Portimao einige Dinge bei der Elektronik von der Liste abhaken», erklärte Öttl im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. Ducati Panigale V2 im Detail optimiert für 2026 An seiner Ducati Panigale V2 mit der Startnummer 65 gibt es für 2026 einige Neuerungen. «Am Motor und an der Elektronik gab es kleine Veränderungen. Zudem ist am Fahrwerk auch einiges anders, doch das konnten wir noch nicht richtig testen», berichtete der 29-Jährige. Auffällig war unter anderem eine neue Gabel mit etwas mehr Federweg und neuen Innereien – Details, die bislang wegen der widrigen Bedingungen kaum belastbar bewertet werden konnten. Der Blick richtet sich nun auf den finalen Vorsaisontest auf Phillip Island. Dort haben die Teams noch einmal die Möglichkeit, vor dem WM-Auftakt in drei Wochen wichtige Erkenntnisse zu sammeln. Öttl ist sich bewusst, dass Rückschlüsse von europäischen Strecken auf Australien nur bedingt möglich sind, da das Layout in Phillip Island ziemlich speziell ist.
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«In Australien haben wir noch etwas Zeit für Tests. Ich erwarte, dass wir dort noch einige Dinge probieren werden. Alle Teams werden dort sehr intensiv arbeiten, weil die Testzeit in Europa so begrenzt war. Keiner ist richtig gut vorbereitet», so der Deutsche.
Dass einzelne Teams auf kleineren Strecken unterwegs waren, sieht Öttl kritisch: «Ich habe gehört, dass einige Teams in Almeria oder Andalucia gefahren sind. Doch ich kann mir nicht vorstellen, dass man dort verwertbare Erkenntnisse sammeln kann, weil die Referenzwerte fehlen. Aber liege ich da auch falsch. Ich denke aber, dass Jerez und Portimao aussagekräftigere Strecken sind.» Gemischte Erinnerungen an Phillip Island Mit Phillip Island verbindet Öttl gemischte Erinnerungen. Im Vorjahr verletzte er sich dort beim Test und verpasste anschließend die ersten Rennen der Saison. «Ich habe nicht viele Erfahrungen dort mit diesem Motorrad, weil wir die Rennen nicht fahren konnten. Das war eine unglückliche Woche im Vorjahr. Ich mag den Kurs aber und bin dort normalerweise ganz gut. Das Layout sollte der Ducati liegen. Aber schwer zu sagen, wo wir stehen. Es gibt neue Fahrer und neue Konstellationen.»
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Für 2026 hat sich der Bayer klare Ziele gesetzt. «Ich möchte besser abschneiden als im Vorjahr», erklärte er und will seinen sechsten Platz in der Fahrerwertung steigern. Dieser sechste Platz war rückblickend aber ein gutes Resultat, wenn man bedenkt, dass Öttl den Saisonauftakt verpasste und geschwächt in die ersten Rennwochenenden ging. «Hätte man mir im Vorjahr nach Cremona gesagt, dass ich noch WM-Sechster werde, dann hätte ich das nicht geglaubt. Vor der Saison hingegen hätte ich Platz 6 in der WM als Enttäuschung verbucht. Ich hoffe, dass ich verletzungsfrei durchkomme. Unser Paket ist gut», ist sich Öttl bewusst. Große Ehre: Öttl testete die Superbikes von Bulega und Lecuona Ein besonderes Highlight der Wintertests erlebte Öttl in Jerez, als er Testrunden auf einer Superbike-Ducati des Aruba-Teams drehen durfte. «Es ist immer etwas Besonderes, ein Superbike zu fahren – besonders wenn man die rote Ducati pilotieren darf. Das Motorrad geht richtig gut, es hat mir sehr viel Spaß gemacht.»
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Die Rundenzeiten waren nebensächlich, weil Öttl in erster Linie Funktionschecks für die Werkspiloten durchführen sollte. «Es war nicht besonders aussagekräftig, weil ich mit vier verschiedenen Motorrädern nur etwa zehn gezeitete Runden gefahren bin. Ich würde es aber gern wieder machen!» Trotz der schwierigen Vorbereitung blickt Philipp Öttl optimistisch auf den Saisonstart der Supersport-WM 2026. Der finale Test in Australien soll nun Klarheit bringen, wo er und seine Ducati Panigale V2 im Vergleich zur Konkurrenz wirklich stehen. Mit Blick auf die starken Ergebnisse im letzten Saisondrittel 2025 muss man Öttl zu den potenziellen Top-5 der WM zählen.
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