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Das Meeting der Supersport-WM 2023 in Magny-Cours lief für Stefano Manzi mit zwei Podien besser als erwartet, seine Chancen im Titelkampf mit Nicole Bulega (Ducati) sieht der Ten Kate Yamaha-Pilot aber geschwächt.
Mit Triumph stieg Stefano Manzi im vergangenen Jahr in die Supersport-WM ein und etablierte sich schnell als konstanter Top-5-Pilot. Sein schlechtestes Finish war Platz 16, eingefahren im ersten Lauf in Magny-Cours, wo am vergangenen Wochenende das neunte Saisonmeeting stattfand. "Eigentlich mag ich jede Rennstrecke, Magny-Cours ist aber meine schlechteste Piste im Kalender und insgesamt ist es kein guter Ort für mich", sagte Manzi in kleiner Journalistenrunde.
Mit der Ten Kate Yamaha lief es in diesem Jahr für den Italiener aus der VR46-Academy mit den Plätzen 2 und 3 bedeutend besser. Durch den Doppelsieg von WM-Leader Nicolò Bulega vergrößerte sich der Vorsprung des Ducati-Piloten in der Gesamtwertung aber auf 60 Punkte. "Das erste Rennen war gut und ich hatte ein gutes Gefühl mit dem Motorrad. Es fühlte sich besser an als zu Beginn des Wochenendes, also hat das Team einen tollen Job gemacht, um es für mich zu verbessern. Leider waren wir nicht nahe genug an Bulega dran, um ihn zu überholen. Ich habe alles versucht, aber der Abstand war einfach ein wenig zu groß", erklärte der 24-Jährige, der im zweiten Rennen deutliche 12 sec auf den Sieger verlor. "Ich hatte große Mühe und nicht die Pace, um um den Sieg zu kämpfen, und deshalb war es kein gutes Rennen. Über das Podium freue ich mich, aber es ist nicht das, wofür wir hierhergekommen sind. Wir müssen hart arbeiten, um in den nächsten Rennen stärker zu sein."
Manzi weiß: Bei nur noch drei ausstehenden Meetings ist es fast unmöglich, den Titelgewinn von Bulega zu verhindern. "Es ist derzeit schwierig, an die Meisterschaft zu denken, aber wir werden es auf jeden Fall versuchen, und dann werden wir sehen, was passiert", gab sich der Yamaha-Pilot dennoch kämpferisch.
Auch Teammanager Kervin Bos ist ernüchtert. "Zweimal Punkte im Kampf um den Weltmeistertitel zu verlieren, ist natürlich etwas enttäuschend. Dennoch müssen wir zufrieden sein, mit Stefano zweimal auf dem Podium gestanden zu haben", meinte der Niederländer. "Für die kommenden Rennen werden wir unsere Herangehensweise ändern, um zu sehen, ob wir Rennen gewinnen und die Meisterschaft so lange wie möglich offen halten können."
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