US-Supercross Lites West
Haiden Deegan (Yamaha) dominiert auch in Glendale, Deutsche im Pech
Vor dem Start der US-Lites-Westküstenmeisterschaft galt Jeremy Martin (Yamaha) als Titelfavorit, doch er wurde in der ersten Runde des ersten Finalrennens von einem Rookie abgeschossen und muss jetzt pausieren.
Yamaha-Werksfahrer Jeremy Martin zählte vor dem Start der US-Westküstenmeisterschaften in Orlando zu den Topfavoriten. Der Tag begann planmäßig mit einem Laufsieg und endete im Krankenhaus. Der jüngere der beiden Martin-Brüder gewann den Vorlauf und startete in der Spitzengruppe ins Finale.
Schon in der Rhythmussektion nach der ersten Kurve sprang der unerfahrene Rookie Stilez Robertson (Husqvarna) in den Rücken von Martin und löste eine Massenkarambolage aus. Schon kurz nach dem Unfall war klar, dass sich Martin bei dem Crash offenbar eine Schulterverletzung zugezogen hatte. Über die Schwere sickerten erst heute nähere Informationen durch.
"Am Montag wurde ich untersucht", erklärte Martin. "Das MRT ergab eine ausgekugelte linke Schulter. Wir haben mit den Ärzten nach einer Strategie gesucht, dass ich so schnell wie möglich auf die Rennstrecke zurückkehren kann." Im Moment ist also noch unklar, wie lange Jeremy Martin ausfallen wird."
Im gleichen Rennen und sogar in der gleichen Runde erwischte es aus seinen älteren Bruder Alex. Er überschlug sich am Ende einer Rhythmuspassage und blieb benommen am Boden liegen. Alex Martin zog sich eine Gehirnerschütterung zu, wird aber wahrscheinlich beim nächsten Rennen in Daytona in der kommenden Woche wieder am Start stehen können.
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