US-Supercross Lites West
Nico Koch (KTM) über Anaheim 2: «Ein Schritt in die richtige Richtung»
Der deutsche CDF Racing Pilot Nico Koch (KTM) verfehlte zwar beim 3.Lauf der Westküstenmeisterschaften im Supercross in Anaheim 2 den Finaleinzug, aber er zog trotzdem eine positive Bilanz.
«Anaheim 2 war auf jeden Fall ein Fortschritt, besonders im Qualifying. Mit Platz 15 in der kombinierten Wertung konnte ich auf Startplatz 7 im Vorlauf starten.»
Start neben Haiden Deegan
In den Vorlauf startete der Braunschweiger direkt neben Titelverteidiger Haiden Deegan (Yamaha) und Nico selbst postete in den sozialen Medien ein Video, das die Unterschiede zwischen seiner Starttechnik und der Starttechnik Deegans dokumentiert. Während Nico auf dem Motorrad sitzenbleibt, übt Haiden direkt nach dem Jump Druck auf die Fußrasten aus, steht auf seiner Yamaha und verlagert seinen Oberkörper weit nach vorn, um optimalen Vortrieb zu bekommen. Genau in diesem Moment macht Deegan die entscheidenden Meter am Start. Deegan gewann den Vorlauf. Nico startete auf Platz 7, rangierte bis zur Hälfte des Rennens im Bereich der Top-9, fiel in der zweiten Rennhälfte auf Platz 13 zurück und verfehlte damit den direkten Finaleinzug. Zu den Transferplätzen der Top-9 fehlten am Ende 12 Sekunden.
Knapp hinter den Qualifikationsrängen
«Das Heat-Rennen hat leider nicht ganz so funktioniert, wie ich es wollte. Der Start war eigentlich ganz gut, aber dann musste ich ins LCQ (Hoffnungslauf).» Dort rangierte Koch in der ersten Rennhälfte im Bereich der Top-6. Im LCQ kommen die Top4 ins Finale.
«Im LCQ war ich die ganze Zeit knapp hinter den Qualifikationsplätzen, habe dann einen großen Fehler gemacht, bin auf einen Tuff Block gesprungen und musste die Strecke verlassen. Das war ein wilder Ritt.» Nico beendete das LCQ auf Platz 7 hinter Anthony Bourdon. Zu den Qualifizierten der Top-4 fehlten nach 6 Runden am Ende 7 Sekunden.
Ich bin auf einen Tuff Block gesprungen und musste die Strecke verlassen
Nico Koch
Blick nach vorne
«Leider hat es fürs Main Event nicht gereicht, aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden, weil es ein großer Schritt in die richtige Richtung war und ich freue mich auf nächste Woche in Houston.»
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