Es ist nicht leicht, Chad Reed zu sein. Wie Ryan Villopoto und Trey Canard hat der Australier den Sommer damit verbracht, nach einer schweren Verletzung wieder fit zu werden.
Aprilia liegt vorne, Ducati hat seine Dominanz eingebüßt und Yamaha fährt hinterher. Lassen sich die MotoGP-Ergebnisse beim Saisonstart im Glutofen Thailand so einfach formulieren? Wir blicken tiefer.
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Chad Reeds Leben wurde zwei Jahre zuvor um einiges komplizierter, als er Teambesitzer wurde. Deshalb gehörten im Sommer viele Verhandlungen und Deals zu seinen Aufgaben, um sein Team TwoTwo Motorsports in Schuss zu halten. Jetzt nimmt man noch die Geburt seines jüngsten Kindes hinzu, und man hat schon fast die Zutaten einer Reality-Show beisammen.
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Sind deine Pläne für die neue Saison ausgereift? Es fehlt nur noch der letzte Schliff. Es war viel Arbeit im Sommer, ich habe viel mit Fahrern und Sponsoren geredet. Ich bin weiter der Meinung, dass ein zweiter Fahrer im Team Sinn machen würde. Aber dafür braucht es Sponsoren, das ist das härteste Stück Arbeit bei diesem Unterfangen. Meine kompetitive Seite sagt mir, halte Ausschau nach einem zweiten Fahrer. Aber meine geschäftliche Seite warnt mich, dass man die Rechnungen bezahlen muss. Wir werden sehen.
Ja, ich sollte für Anaheim bereit sein. Wir waren zwar ein bisschen spät dran mit dem neuen Bike. Aber ich denke, ich habe gute Voraussetzungen geschaffen, um mich mental auf das nächste Jahr vorzubereiten. Denn du kannst eine Million Runden auf einer Teststrecke fahren oder dir mit einem Trainer den Arsch abtrainieren. Aber es gibt keine bessere Vorbereitung, als auf den Rennplatz zu kommen und dich mit 19 Gegnern zu messen.
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Ist deine schwere Knieverletzung aus Dallas noch im Hinterkopf?
Die Rennen sind eine gute Möglichkeit, um nicht mehr an mein Knie zu denken, weil man nicht mehr nur auf der sicheren Seite fährt. Man muss an den Punkt kommen, wo man aggressiv fährt, schnell ist und nicht mehr daran denkt, sich erneut zu verletzen. Honda bleibt im Boot?
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Ich habe einen Multi-Jahresvertrag mit Honda, er läuft noch ein Jahr weiter. Ich bin wirklich überzeugt von der neuen 2013er-Honda. Man hörte schon im Vorfeld nur Gutes, und ich denke, dieses Motorrad passt zu mir. Es ist gut, noch mindestens ein Jahr mit Honda weiterzuarbeiten. Wie sich Max Nagl aus dem Tief gefahren hat, was er zu seiner Trennung von KTM sagt und wie es für ihn weitergeht, lesen Sie im grossen Feature in Ausgabe 49 der Wochenzeitschrift SPEEDWEEK – ab 20. November für 2,20 Euro / Fr. 3.80 im Handel!
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