Chase Sexton (KTM): Handverletzung – Führung weg
Red Bull-KTM-Ass Chase Sexton musste seine Führung in der Meisterschaft der US-Supercross-Serie am Samstag in Glendale unter Schmerzen wieder abgeben.
Die Supercross-Saison ist in den USA in dieser Saison für die Asse eine echte Hochschaubahn.
Glendale wurde für ihn somit zu einem Kampf gegen sich selbst. Im Finale kam der Titelverteidiger dann als Neunter an. Somit war Sexton aber auch wieder seine Meisterschaftsführung los, die er sich erst am vergangenen Wochenende in Detroit wieder geholt hatte.
Start war fraglich
Im Qualifying von Glendale konnte Sexton auf eine Runde noch sehr gut mithalten, fuhr auf P8. "Ich habe getan, was ich konnte, und einige Punkte gerettet, nachdem ich mir die Hand verletzt habe", erklärte der Red Bull-KTM-Werksfahrer. Für Sexton hing der Start in Glendale zunächst am berühmten seidenen Faden: "Es war eine harte Woche, und ich war mir eigentlich gar nicht sicher, ob ich in Glendale fahren würde können. Aber wir sind durchgekommen und ich bin sehr happy, dass wir nun eine Woche Pause im Zeitplan haben. Das sollte auch meinem Heilungsprozess entgegenkommen."
Der Effekt der wilden Rochaden und der turbulenten Rennen: In der Meisterschaft bleibt es nach sechs Events weiter extrem eng – die ersten sechs Fahrer (bis zu Ken Roczen) liegen nach Glendale innerhalb von nur 15 Punkten. Auch Sexton weiß: "So wie die Ergebnisse jetzt waren, habe ich nicht zu viele Punkte eingebüßt. Damit bleibe ich weiter im Titelkampf."
Ergebnis Supercross Glendale:
1. Ken Roczen (D), Suzuki
2. Jason Anderson (USA), Kawasaki
3. Jett Lawrence (AUS), Honda
4. Eli Tomac (USA) Yamaha
5. Hunter Lawrence (AUS), Honda
6. Dylan Ferrandis (F), Honda
7. Cooper Webb (USA), Yamaha
8. Malcolm Stewart (USA), Husqvarna
9. Chase Sexton (USA), KTM
10. Aaron Plessinger (USA), KTM
Meisterschaftsstand nach Runde 6 von 17:
1. Jett Lawrence (AUS), Honda, 117
2. Chase Sexton (USA), KTM, 111, (-6)
3. Aaron Plessinger (USA), KTM, 108, (-9)
4. Cooper Webb (USA), Yamaha, 107, (-10)
5. Jason Anderson (USA), Kawasaki, 106, (-11)
6. Ken Roczen (D), Suzuki, 102, (-15)
7. Eli Tomac (USA) Yamaha, 100, (-17)
8. Dylan Ferrandis (F), Honda, 93, (-24)
9. Hunter Lawrence (AUS), Honda, 69, (-48)
10. Justin Barcia (USA), GASGAS, 63, (-54)
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