Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Die Wertungsprüfungen in den Bergen nördlich von Monte Carlo mit ihren steilen Anstiegen und vielen Kehren sind Gift für ein Rallyeauto mit einem Drehzahl-gierigen Saugmotor. "Das wird nix", war Armin Kremer schon nach der ersten Prüfung am Sonntagmorgen klar.
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Mit 20,7 bis 22,1 Sekunden Vorsprung auf Martin Koci, Eric Camilli (beide Ford Fiesta R5) und Craig Breen (Peugeot 208 R5) war der Deutsche in die letzte Etappe gestartet. Die zehn Kilometer lange WP "Col St. Jean – St. Laurent" reichte den Verfolgern in R5-Fahrzeugen mit Drehmoment-starken Saugmotoren, um den Rückstand mehr als zu halbieren. "Alleine schon beim Start bergauf verliere ich zwei bis drei Sekunden", erkannte Kremer. Doch nur eine Prüfung später, bei der Überfahrt über den Col de Turini, überschlugen sich die Ereignisse. Camilli beschädigte die Hinterachse seines Fiesta an einem Felsen und schleppte sich mit über zwei Minuten Rückstand ins WP-Ziel. Noch nicht einmal so weit kam Koci. Auf "black ice" rutschte der Tscheche, der am Samstag bereits durch einen Antriebswellenschaden mehr als zwei Minuten verloren hatte, gegen einen Baum und musste aufgeben. Lediglich Breen kam ungeschoren durch und überholte Kremer noch geradeso.
"Rang drei ist mehr, als ich erwartet hatte. Ein gelungener Start in die Saison", sagte der ehemalige Deutsche Meister im Ziel, der ebenso wie Breen ohne Chance gegen Stéphane Lefebvre (Citroën DS3 R5) blieb. Der Franzose hatte sich schon am Donnerstag an die Spitze gesetzt und seinen Vorsprung am Ende auf über zwei Minuten ausgebaut. Der Schweizer Jonathan Hirschi kam als Fünfter ins Ziel.
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Armin Kremer und Beifahrer Klaus Wicha planen den nächsten Start nun bei der Rallye Portugal (21. bis 24. Mai). Bis dahin sollte das Team von Raimund Baumschlager die R5-Version des Skoda Fabia zur Verfügung haben
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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