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Toyota-Pilot Katsuta nach chaotischem Tag in der Safari-Rallye vorne
Die letzte Samstag-Wertungsprüfung «Sleeping Warrior 2» wurde abgesagt, sodass Takamoto Katsuta die Spitze beim dritten Lauf der Saison vor dem Finaltag inne hat und vor dem ersten WM-Lauf-Sieg steht.
WRC
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Der Japaner geht nach der Absage des zweiten Durchgangs der «Sleeping Warrior»-WP am Samstagnachmittag als Führender in den letzten Tag der Safari-Rallye Kenia. Katsuta übernahm die Führung in der Gesamtwertung nach dem Pech seiner drei Toyota-Teamkollegen Oliver Solberg, Sebastien Ogier und Elfyn Evans, die bei und nach der ersten Durchfahrt durch «Sleeping Warrior» in Schwierigkeiten gerieten. Oliver Solberg und Sebastien Ogier lagen an erster und zweiter Stelle des dritten Rallye-WM-Laufs, als es ihnen wegen Motorproblemen nicht gelang zum großem Mittagservice zu gelangen. Schlamm war in das Umfeld der Lichtmaschinen vorgedrungen und stellte somit den Vorwärtsdrang ein.
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Katsuta übernahm die Führung in der Gesamtwertung nach dem Pech seiner drei Toyota-Teamkollegen Oliver Solberg, Sebastien Ogier und Elfyn Evans, die bei und nach der ersten Durchfahrt durch «Sleeping Warrior» in Schwierigkeiten gerieten. Oliver Solberg und Sebastien Ogier lagen an erster und zweiter Stelle des dritten Rallye-WM-Laufs, als es ihnen wegen Motorproblemen nicht gelang zum großem Mittagservice zu gelangen. Schlamm war in das Umfeld der Lichtmaschinen vorgedrungen und stellte somit den Vorwärtsdrang ein. Der aktuelle WM-Führende Elfyn Evans schied auf WP13 aus, als seine rechte Hinterradaufhängung abgerissen wurde. Zuvor hatte der Waliser noch versucht sein nach mehreren Zwischenfällen wegen Reifenschäden waidwundes Auto über mehrere Kilometer noch ins WP-Ziel zu retten.
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Gerade als sich die Teams auf die zweite Durchfahrt einer der gefährlichsten Wertungsprüfung der Saison vorbereiteten, beschlossen die Organisatoren, die WP16 abzusagen. Die Bedingungen waren zugefährlich gewesen um im Notfall Rettungsfahrzeuge auf die Strecke schicken zu können.
Katsuta ist damit nun nur noch vier Wertungsprüfungen von seinem ersten Rallye-WM-Lauf-Triumph entfernt. «So zu fahren ist sehr stressig. Es ist definitiv einfacher, wenn man um Zehntelsekunden kämpft», kommentierte der neue Spitzenreiter. Er zeigte sich erleichtert, seinen Vorsprung auf den Zweitplatzierten Adrien Fourmaux in der WP15 um 18 Sekunden ausgebaut zu haben. Der Franzose hatte sich für eine vorsichtigere Fahrweise entschieden, um so wenig Schlamm wie möglich an der Front seines Hyundai einzusammeln.
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Dennoch verfolgte er einen pragmatischen Ansatz, um seinen eigenen ersten Sieg anzustreben. «Das Auto ist bereits seit drei Tagen im Einsatz. Wir müssen gut auf es aufpassen um das Ziel zu erreichen», erläuterte Fourmaux.
Hyundai tauschte so ziemlich jedes nur denkbare Teil an seinen drei i20 N Rally1-Autos auf - darunter Kühlpakete, Getriebe und Aufhängung. Zum Leidwesen des koreanischen Teams schied Thierry Neuville aufgrund von drei Reifenpannen auf der Soysambu-Strecke direkt nach dem Service aus.
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Damit ist Sami Pajari (Toyota) auf Podiumskurs, nachdem er sich an Hyundai-Pilot Lappi vorbeigekämpft hatte. Der Finne war durch einen eigenen Reifenschaden auf der WP-Elmenteita zurückgeworfen worden. Wie der Führende weigerte sich auch Pajari, zu weit vorauszudenken: «Ich denke nicht über das mögliche Ergebnis nach, sondern konzentriere mich immer nur auf die nächste Wertungsprüfung». Landsmann Lappi fokusiert sich voll und ganz auf die Herstellerwertung und ließ sich auf keinerlei Zweikampf ein. Der Teilzeit-WM-Fahrer meinte: «Das Ergebnis ist mir egal, es macht für mich keinen Sinn mit Pajari zu konkurrieren“. Nach einem außergewöhnlichen Tag liegt Skodas WRC2-Spitzenreiter Robert Virves auf dem fünften Gesamtrang, mit fast einer Minute Vorsprung vor Gus Greensmith im Toyota GR Yaris Rally2.
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Die M-Sport-Ford-Fahrer Josh McErlean und Jon Armstrong dürften über die Absage von «Sleeping Warrior» erleichtert gewesen sein. Die beiden Iren hatten am Nachmittag mit weiteren Motorproblemen zu kämpfen gehabt. Nach drei bereits sehr anstrengenden Tagen liegen sie auf den Plätzen 15 und 16. Der letzte Tag am Sonntag bringt vier weitere Wertungsprüfungen über insgesamt 57 Kilometer. Er wird auch radikal unterschiedliche Herangehensweisen für bestimmte Fahrer mit sich bringen, da alle heute ausgeschiedenen Teams wieder dabei sein werden und um die Bonuspunkte des Super Sunday zu kämpfen. Zwischenergebnis Safari-Rallye Kenia (Samstag) nach 16 von 20 Wertungsprüfungen
Position/Fahrer
Fahrzeug
Zeit/Rückstand
1. Katsuata/Johnston
Toyota
2:41.00,2 h
2. Fourmaux/Coria
Hyundai
+1.25,5 min
3. Pajari/Salminen
Toyota
+5.29,1
4. Lappi/Malkönen
Hyundai
+6.18,5
5. Virves /Viilo
Skoda
+9.42,1
6 .Greensmith/Andersson
Toyota
+10.37,4
7. Zaldívar/Ohannesian
Skoda
+10.43,8
8. Mikkelsen/Listerud
Skoda
+11.24,4
9. Domínguez/Penate
Toyota
+11.57,8
10. Solberg/Edmondson
Toyota
+18.21,0
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Team
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1
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Toyota Gazoo Racing World Rally Team
101
2
Takamoto Katsuta
Toyota Gazoo Racing World Rally Team
99
3
Sami Pajari
Toyota Gazoo Racing World Rally Team
72
4
Oliver Solberg
Toyota Gazoo Racing World Rally Team
68
5
Adrien Fourmaux
Hyundai Shell Mobis WRT
59
6
Sébastien Ogier
Toyota Gazoo Racing World Rally Team
58
7
Thierry Neuville
Hyundai Shell Mobis WRT
35
8
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