Solberg führt Toyota-Quintett nach Auftakt der Safari Rallye Kenia an
Der Schwede Oliver Solberg liegt zum Auftakt der Safari-Rallye an der Spitze des afrikanischen Rallye-Klassikers. Alle drei Hyundais hatten in Wertungsprüfung 2 mit Temperaturproblemen zu kämpfen.
Nach zwei dramatischen Wertungsprüfungen am Donnerstag wird die Safari Rallye Kenia von fünf Toyotas angeführt.Ein plötzlicher Regenguss verwandelte sich vor WP1 Camp Moran, in einen biblischen Monsun. Die 24,3 Kilometer lange Camp Moran gilt als mit entscheidende Schlüsseletappe der Veranstaltung auf den Gesamtssieg.
Die Spitzenreiter waren wegen der Witterungsbediungen bevorteilt. Monte-Carlo-Sieger Solberg fuhr sofort einen Vorsprung von 30 Sekunden auf den Schweden-Gewinner und Meisterschaftsführer Elfyn Evans heraus. Niemand sonst kam auch nur annähernd an Solbergs Zeit heran. Der langsamste Rally1-Wagen, der Ford von Josh McErlean, lag bereits 3.57,1 Minuten zurück.
Zum Glück für die Teams war die WP2 Mzabibu weit kürzer abgesteckt und wurde unter trockeneren Bedingungen ausgefahren. Aufgrund der großen Abstände aus WP1 gab es kaum Veränderungen in der Gesamtwertung.
Solberg war 3,3 Sekunden schneller als Evans und führt nun vor dem Walliser mit einem Vorsprung von insgesamt 33,3 Sekunden. Auf Platz drei liegt der amtierende Weltmeister Sebastien Ogier. Er konnte Takamoto Katsuta in Schach halten, der während der gesamten ersten Etappe keine Gegensprechanlage nutzen konnte. Sami Pajari komplettiert die Toyota-Phalanx.
Trotz der weniger schwierigen Bedingungen in WP2 gab es Probleme für vier Rally1-Autos. Alle drei Hyundais sowie McErleans M-Sport Ford hatten mit zu hohen Motortemperaturen zu kämpfen.
Dadurch konnte Jon Armstrong (Ford) an Adrien Fourmaux (Hyundai) vorbeiziehen und sich auf dem siebten Platz etablieren. Der Ire liegt 10,3 Sekunden hinter dem sechstplazierten Thierry Neuville (Hyundai) und 5,9 Sekunden vor dem Franzosen Fourmaux. Esapekka Lappi (Hyundai) liegt auf Platz neun, McErlean außerhalb der Top 10.
Gus Greensmith führt die WRC2 an und komplettiert die Top 10, hat aber nur 3,0 Sekunden Vorsprung auf Diego Domínguez. Rückkehrer Andreas Mikkelsen liegt 1.40,3 Minuten hinter dem Spitzenreiter, nachdem ihm in der WP1 die Scheibenwaschflüssigkeit für seine verschmutzte Windschutzscheibe ausgegangen war.
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