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Luca Ludwig: «Ich will den Titel unbedingt!»

Der Abt-Audi-Pilot hat beste Chancen im Kampf um die Meisterschaft.

ADAC GT Masters

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Luca Ludwig (21, Bonn) und Teamkollege Christopher Mies (21, Heiligenhaus) haben beim einzigen Auslandsgastspiel des ADAC GT Masters in Assen mit ihren Abt-Audi R8 LMS so viele Punkte geholt wie kein anderes Team. Vor dem nächsten Rennen auf dem EuroSpeedway Lausitz (13. bis 15. August) haben Ludwig/Mies nur sechs Punkte Rückstand auf die Tabellenführer Albert von Thurn und Taxis (27, Regensburg) und Peter Kox (46, NL) im Reiter-Lamborghini Gallardo. Luca Ludwig, im Interview über seine zweite Saison im ADAC GT Masters.

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Herr Ludwig, in Assen haben Sie gewonnen und waren Dritter. Sie müssen mit dem Wochenende in den Niederlanden recht zufrieden sein?

"Insgesamt war es ein sehr erfolgreiches Wochenende, mein Teamkollege Christopher Mies und ich sind nun Zweite in der Meisterschaft und damit voll im Titelrennen. Allerdings saß ich vor Assen sieben Wochen lang nicht im Auto und musste mich erst wieder einschießen. Da haben die Kollegen, die fast an jedem Wochenende im Rennauto sitzen, schon einen kleinen Vorteil. Im zweiten Rennen in Holland hatten wir ein Elektronikproblem, das war echt schade, denn wir lagen bis dahin klar in Führung. Das hat uns zwei Plätze und den Sieg gekostet. Wir hatten den Doppelsieg schon vor Augen, aber so ist es halt im Rennsport."

Sie haben bisher zwei Mal gewonnen, aber insgesamt eine wechselhafte Saison erlebt. Wie sind die Aussichten für das nächste Rennen auf dem EuroSpeedway Lausitz?

"Am EuroSpeedway müssen wir nach dem Sieg in Assen mit viel Erfolgsballast starten. Aber ich denke, wir können dort unter die ersten fünf fahren. Jetzt, wo es um die Meisterschaft geht, müssen wir einfach in jedem Rennen konstant punkten und können uns keine Nuller erlauben."

Wie sehen Sie Ihre Chancen im Meisterschaftskampf?

"Ich will diesen Titel unbedingt! Mit dem Audi R8, meinem Teamkollegen Christopher Mies und dem Team Abt Sportsline habe ich dazu auch die beste Ausgangslage. Ich gehe davon aus, dass sich die Meisterschaft zwischen den derzeit ersten drei der Tabelle entscheiden wird, und ich denke, wir haben im Titelrennen gute Karten. Mir ist der Titel sehr wichtig, denn für mich ist das ADAC GT Masters eine der besten Meisterschaften. Mit den TV-Liveübertragungen bei kabel eins hat die Serie in dieser Saison einen großen medialen Bedeutungssprung gemacht. ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk und seine Mannschaft haben eine erstklassige Meisterschaft auf die Beine gestellt. Ich bin stolz darauf, dass ich in dieser Meisterschaft vorn mitfahren kann, und muss mich bei meinen Sponsoren bedanken, die das erst möglich machen."

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Sie haben im letzten Jahr gleich Ihre ersten beiden Rennen im ADAC GT Masters gewonnen, jetzt fahren Sie um den Titel. Ist der Druck im Titelkampf nun größer als vor Ihrer Rennpremiere im letzten Jahr?

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