Corvette mit der Bestzeit im ersten freien Training

Von Felix Schmucker
ADAC GT Masters
In Oschersleben vorne: Die Corvette C7 GT3-R von RWT Racing

In Oschersleben vorne: Die Corvette C7 GT3-R von RWT Racing

David Jahn ist bislang schnellster Pilot beim ADAC GT Masters in Oschersleben. In der Corvette von RWT Racing lag er vor dem Lamborghini von GRT Grasser und dem Porsche von Sportwagen-Weltmeister Timo Bernhard.

Die erste Bestzeit der neuen Saison des ADAC GT Masters schnappte sich Corvette-Pilot David Jahn (RWT Racing). Enge Zeitenabstände und fünf Hersteller auf den ersten fünf Positionen versprechen einen spannenden Saisonauftakt in der Motorsport Arena Oschersleben. Jahn, der sich die Corvette mit Sven Barth teilt, war bei seiner Bestzeit mit 1.24,049 Minuten 0,213 Sekunden schneller als der zweitplatzierte Lamborghini Huracán GT3 Evo von Rolf Ineichen und Frank Perera (GRT Grasser). «Die erste Session verlief gut, aber ich bin realistisch und will da jetzt nicht zu viel reininterpretieren», so Jahn, der erstmals seit seinem Vizetitel 2016 wieder im ADAC GT Masters startet. «Das Ergebnis gibt natürlich ein gutes Gefühl, aber grundsätzlich haben wir noch etwas Arbeit vor uns. Vom Set-up sind wir noch nicht da, wo wir gerne wären. Ich bin glücklich, dass es läuft und wir keine Probleme haben. So kann es weitergehen.»

Auf Platz drei mit 0,368 Sekunden Abstand kamen Timo Bernhard und Klaus Bachler (Team75 Bernhard) im bestplatzierten Porsche 911 GT3 R vor den Audi-Speerspitzen Ricardo Feller und Dries Vanthoor (Land-Motorsport). Mit dem Ferrari 488 GT3 von Luca Ludwig und Sebastian Asch (HB Racing) fuhr eine fünfte Marke in die Top fünf.

Der neue Aston Martin Vantage GT3 belegte mit Daniel Keilwitz und Maxime Martin (Propeak Performance) Rang 13, direkt dahinter platzierten sich Serienneuling Fabian Vettel und Partner Philip Ellis (Team HTP) im schnellsten Mercedes-AMG GT3. Insgesamt lagen 17 Fahrzeuge innerhalb einer Sekunde.

Als letztes Team hat MRS GT-Racing sein Fahreraufgebot für die Saison komplettiert. Die Mannschaft aus Lonsee, die als einzige in der Liga der Supersportwagen auf den BMW M6 GT3 setzt, verpflichtete als zweiten Piloten neben Jens Klingmann den Dänen Nicolai Sylvest. Sylvest holte 2018 auf dem Nürburgring eine Pole-Position und auf dem Sachsenring einen zweiten Rang.

Der österreichische Rennstall Orange1 by GRT Grasser hat kurz vor dem Saisonauftakt teamintern die Fahrer getauscht. Neuer Teamkollege von Mirko Bortolotti ist nun Christian Engelhart. Rolf Ineichen hat mit Franck Perera einen neuen Partner. Der dritte Lamborghini Huracán GT3 Evo der Mannschaft von Gottfried Grasser wird vom italienischen Duo Michele Beretta und Marco Mapelli pilotiert.

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