Start in die heiße Phase des ADAC GT Masters

Von Tom Vorderfelt
ADAC GT Masters
Von Thurn und Taxis/Kox stehen in der Lausitz unter Druck

Von Thurn und Taxis/Kox stehen in der Lausitz unter Druck

Im August fällt die Vorentscheidung um den Titel, Tabellenführer von Thurn und Taxis/Kox unter Druck.

Das ADAC GT Masters erwartet einen heißen Monat August. In der «Liga der Traumsportwagen» stehen innerhalb von nur 14 Tagen gleich zwei Rennveranstaltungen auf dem Programm. Am kommenden Wochenende (13. bis 15. August) geht es auf dem EuroSpeedway Lausitz rund, am Monatsende startet das ADAC GT Masters auf dem Nürburgring (26. bis 29. August) beim großen Sportwagenfestival gemeinsam mit der FIA-GT1-Weltmeisterschaft. Die Tabellenspitze im ADAC GT Masters ist hart umkämpft, in den beiden Rennen auf dem EuroSpeedway wird sich herausstellen, wer die besten Karten im Titelrennen hat.

Die Tabellenführer Albert von Thurn und Taxis (27, Regensburg) und Peter Kox (46, NL) stehen vor den beiden Rennen auf dem EuroSpeedway unter Druck. Der Vorsprung der beiden Reiter-Lamborghini-Piloten schmolz beim vergangenen Rennen in den Niederlanden auf sechs Zähler, das Abt-Audi-Duo Luca Ludwig (21, Bonn) und Christopher Mies (21, Heiligenhaus) ist den beiden Tabellenführern dicht auf den Fersen. «Nach unserem Sieg in Assen müssen wir am EuroSpeedway mit hohem Platzierungsgewicht starten, aber ich hoffe dennoch, dass wir den Rückstand mit zwei guten Ergebnissen in der Lausitz weiter verringern können», gibt sich Luca Ludwig, Sohn von Tourenwagenlegende Klaus, angriffslustig. Auf ihre Chance lauern auch die Porsche-Teams. Der drittplatzierte Mühlner-Porsche-Pilot Tim Bergmeister (35, Langenfeld) hat ebenso noch Hoffnungen auf den Titel wie das a-workx-Porsche-Duo Sebastian Asch (24, Ammerbuch) und Niclas Kentenich (22, Neuss). «Der EuroSpeedway sollte eine Strecke sein, die unserem Porsche 911 gut liegt», ist Rennfahrersohn Sebastian Asch optimistisch. «Ich hoffe, dass wir nach dem Pech in den vergangenen Rennen dort wieder auftrumpfen.»

Seinen Heimvorteil will auf dem EuroSpeedway der Berliner Roland Rehfeld (32) ausspielen. Gemeinsam mit Norman Knop (22, Willich) startet der Lokalmatador in einem Ascari KZ1-R aus dem Team rhino’s Leipert Motorsport. «In Assen waren wir zuletzt schon nah dran am ersten Sieg, es wäre toll, wenn das bei meinem Heimrennen klappt», so Rehfeld. Auch die Amateurwertung im ADAC GT Masters ist noch umkämpft. Corvette-Pilot Sven Hannawald (35, München) liegt mit 19 Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. Doch seine Verfolger, der Vorjahressieger Toni Seiler (52, CH) in seiner gelben Corvette und Ronald van der Laar (45, NL) in einem Porsche 911 von aevitae Bleekemolen Racing, geben sich im Kampf um die Amateur-Krone noch nicht geschlagen.

Der Eintritt zum ADAC Masters Weekend auf dem EuroSpeedway Lausitz kostet lediglich zehn Euro pro Tag. Alle 14 Rennen des ADAC GT Masters überträgt der private TV-Sender kabel eins jeweils samstags und sonntags von 11.45 Uhr bis 13.15 Uhr live.

Quelle: ADAC GT Masters 

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