US-Supercross Lites Ost
Valentin Guillod (Yamaha): Entwarnung nach Verdacht auf Schulterblatt-Bruch
Die US-Supercross-Meisterschaften gehen an diesem Wochenende im offenen Lumen Field von Seattle/Washington in ihre 6. Meisterschaftsrunde und es könnte dort bei kühlen Temperaturen Regenschauer geben.
Der 6. Lauf der US-Supercross-Meisterschaften wird im offenen Lumen Field von Seattle im Bundesstaat Washington ausgetragen. Am Wochenende wird wechselhaftes, teils regnerisches Wetter bei Temperaturen im einstelligen Bereich erwartet. Das bedeutet: Regenschauer könnten Einfluss auf die Streckenbedingungen haben.
Die Strecke in Seattle bietet wieder eine lange Startgerade. Neben Rhythmuspassagen und dem Waschbrett mit 10 Hügeln gibt es wieder eine ausgedehnte Sandsektion. Außerdem wurde eine Dragon’s-Back-Passage aufgebaut, die den Kurs technisch anspruchsvoll macht und ein präzises Timing erfordert.
Hunter Lawrence tritt in Seattle erstmals in seiner Karriere in der 450er-SX-Klasse mit dem Red Plate des Tabellenführers an. Obwohl er in diesem Jahr noch keinen Sieg feiern konnte, bestach der Australier in erster Linie durch Konstanz.
Nach seinem Sieg in Glendale ist HEP Progressive Suzuki-Pilot Ken Roczen wieder auf den zweiten Platz der Tabelle vorgerückt. Zur Spitze fehlen Ken aber nur noch 5 Punkte.
Red Bull KTM-Werksfahrer Eli Tomac, der die ersten Meisterschaftsrunden dieser Saison klar dominierte, musste sowohl beim Triple Crown Event von Houston als auch in Glendale sturzbedingte Rückschläge wegstecken und ist nun auf den 3. Tabellenrang zurückgefallen. Sein Rückstand zur Spitze beträgt 8 Punkte, d.h. Tomac kann diese Lücke wieder schließen und er wird in Seattle alles daran setzen, diesen Plan konkret umzusetzen.
Titelverteidiger Cooper Webb (Yamaha) brauchte in dieser Saison einige Runden, um warm zu werden, aber auch er hat den Anschluss an die Tabellenspitze mit 15 Punkten Rückstand noch nicht verloren.
Die einzige wirkliche Konstante von Chase Sexton bleibt seine Inkonsistenz. Auch wenn er immer wieder zeigt, wie schnell er ist, bleibt seine Schwäche der Mangel an Konstanz. Das weiß er, das weiß sein Team und genau daran werden sie mit Hochdruck arbeiten und deshalb wird in Seattle auch mit Sexton zu rechnen sein.
Der Spanier hat im Vorlauf von Glendale vor einer Woche wieder den Holeshot gezogen und das Rennen mit einem Start-Ziel-Sieg gewonnen. Dieser Geniestreich ist ihm in dieser Saison in einem Finale noch nicht gelungen, aber das scheint nach dem Stand der Dinge nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Wenn ihm in Seattle auch im Finale ein guter Start gelingt und er an der Spitze davonziehen kann, könnte auch er bald seinen ersten Sieg in den USA feiern.
Hunter Lawrence (AUS), Honda, 106
Ken Roczen (D), Suzuki, 101, (-5)
Eli Tomac (USA), KTM, 98, (-8)
Cooper Webb (USA), Yamaha, 91, (-15)
Chase Sexton (USA), Kawasaki, 89, (-17)
Justin Cooper (USA), Yamaha, 75, (-31)
Jorge Prado (E), KTM, 73, (-33)
Jason Anderson (USA), Suzuki, 73, (-33)
Joey Savatgy (USA), Honda, 66, (-40)
Dylan Ferrandis (F), Ducati, 62, (-44)
Die 250er-Klasse der Westküsten-Meisterschaft wird in Seattle ihr vorerst letztes Rennen absolvieren, bevor es am 21. März in Birmingham (Alabama) zum ersten East/West Showdown kommt. Am 4. April wird in St. Louis ein weiteres East/West Showdown-Event ausgetragen und am 9. Mai starten beide Serien im Finale in Salt Lake City.
Mit 27 Punkten Vorsprung in der Tabelle wird Überflieger Haiden Deegan in jedem Falle auch nach dem Seattle-Event Tabellenführer bleiben. Er ist in dieser Klasse der Mann, den es zu schlagen gilt.
Von den 3 deutschen Piloten, die in dieser Saison an den Westküsten-Meisterschaften teilnehmen, erreichte bisher lediglich Dominique Thury (Yamaha) zweimal das Finale. Nico Koch (KTM) war mehrfach nahe dran, aber zuletzt in Glendale hinderte ihn ein geplatzter Bremsschlauch am Finaleinzug. Paul Bloy (GASGAS) stürzte in Glendale schwer und musste ins Krankenhaus, doch er kam zum Glück mit dem Schrecken davon. Für die deutschen Piloten wird es auch in Seattle um den Einzug ins Finale gehen, der Rest ist Kür.
Haiden Deegan (USA), Yamaha, 118
Michael Mosiman (USA), Yamaha, 91, (-27)
Ryder DiFrancesco (USA), Husqvarna, 89, (-29)
Max Anstie (GB), Yamaha, 88, (-30)
Cameron McAdoo (USA), Kawasaki, 80, (-38)
Levi Kitchen (USA), Kawasaki, 79, (-39)
Maximus Vohland (USA), Yamaha, 77, (-41)
Hunter Yoder (USA), Yamaha, 60, (-58)
Parker Ross (USA), Yamaha, 57, (-61)
Avery Long (USA), KTM, 49, (-69)
18:30 – 250 Gruppe C
18:47 – 250 Gruppe B
19:04 – 250 Gruppe A
19:21 – 450 Gruppe A
19:38 – 450 Gruppe B
19:55 – 450 Gruppe C
20:55 – 250 Gruppe C
21:12 – 250 Gruppe B
21:29 – 250 Gruppe A
21:46 – 450 Gruppe A
22:03 – 450 Gruppe B
22:20 – 450 Gruppe C
00:30 – Eröffnung
01:06 – 250 Heat 1
01:20 – 250 Heat 2
01:34 – 450 Heat 1
01:48 – 450 Heat 2
02:21 – 250 Hoffnungslauf (LCQ)
02:33 – 450 Hoffnungslauf (LCQ)
02:56 – 250 Finale
03:29 – 450 Finale
*) Angaben in MEZ und ohne Gewähr
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