Lamborghini gewinnt beim GT Masters am Nürburgring

Von Felix Schmucker
ADAC GT Masters
Sieg für den GRT-Lamborghini Huracán GT3 am Nürburgring

Sieg für den GRT-Lamborghini Huracán GT3 am Nürburgring

Mirko Bortolotti und Christian Engelhart holen beim ADAC GT Masters am Nürburgring den zweiten Saisonsieg 2019. Luca Stolz und Maro Engel fahren im Mercedes-AMG GT3 auf Platz zwei. Tabellenführer als Dritte im Ziel.

Mit einer souveränen Leistung fuhren Pole-Setter Mirko Bortolotti und Christian Engelhart vom GRT Grasser Racing Team im Samstagsrennen des ADAC GT Masters auf dem Nürburgring zu einem klaren zweiten Saisonsieg. Luca Stolz und Maro Engel (Toksport WRT) kamen im Mercedes-AMG GT3 auf Rang zwei. Ebenfalls auf dem Podium: die Tabellenführer Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde (HCB-Rutronik Racing) im besten Audi R8 LMS. «Für uns war der Nürburgring in den letzten Jahren immer ein schweres Pflaster. Jetzt kommt uns anscheinend die Strecke mit dem neuen Auto deutlich mehr entgegen. Es ist super, nach Zandvoort mit einem Sieg weiterzumachen», so Sieger Engelhart.

Der Triumph von Mirko Bortolotti und Christian Engelhart war eine klare Sache. Nur beim Start kam Pole-Setter Bortolotti leicht in Bedrängnis. Danach setzte sich der Lamborghini-Werkspilot langsam vom Feld ab. Als er zur Rennmitte zum Fahrerwechsel an die Box kam, hatte er einen Vorsprung von etwas mehr als drei Sekunden herausgefahren. Partner Engelhart baute das Zeitpolster danach auf zwischenzeitlich mehr als fünf Sekunden aus. Erst in den Schlussrunden ließ es der Deutsche etwas ruhiger angehen und sah schließlich mit einem Vorsprung von 2,7 Sekunden als Erster die Zielflagge. Bortolotti und Engelhart standen damit nach dem Samstagstriumph in Zandvoort zum zweiten Mal innerhalb von sieben Tagen ganz oben auf dem Podium.

Ebenfalls unter die Top Drei kamen als Zweite Luca Stolz und Maro Engel im besten Mercedes-AMG sowie die Tabellenführer Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde im Audi. Stolz und Engel lagen anfangs hinter den Audi-Fahrern auf dem vierten Rang. In Runde sieben ging Stolz jedoch an Niederhauser vorbei auf die dritte Position, die er bis zum Boxenstopp behauptete. Nach den Fahrerwechseln kämpften sich Engel und van der Linde vorbei an der Zweitplatzierten Carrie Schreiner (HCB-Rutronik Racing), deren Partner Dennis Marschall im Audi aus der ersten Startreihe ins Rennen gegangen war.

Während Schreiner bis ins Ziel noch auf Platz 14 zurückfiel, brachten Engel und van der Linde ihre Podestplätze ins Ziel. Den als Gaststarter nicht punkteberechtigten Stolz und Engel gelang der erste Podestplatz für ihren Rennstall Toksport WRT im ADAC GT Masters, die drittplatzierten Niederhauser und van der Linde bauten mit ihrem vierten Podium der Saison ihre Tabellenführung weiter aus.

Position vier ging an David Jahn und Sven Barth (RWT Racing) in der bestplatzierten Corvette C7 GT3-R. Barth sicherte sich damit seinen vierten Saisonsieg in der Trophy-Wertung. Dahinter folgte auf der fünften Position Max Hofer zusammen mit Christopher Mies (Land-Motorsport) in einem weiteren Audi. Indy Dontje und Maximilian Götz (Team HTP) kämpften sich mit ihrem Mercedes-AMG GT3 vom 13. Startplatz noch auf die sechste Position nach vorn.

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