Lausitzring: Christopher Mies macht zunächst die Pace

Von Oliver Müller
ADAC GT Masters
Vorne beim ADAC GT Masters auf dem Lausitzring: Der Audi R8 LMS von Land-Motorsport

Vorne beim ADAC GT Masters auf dem Lausitzring: Der Audi R8 LMS von Land-Motorsport

Beim offiziellen Vorsaisontest des ADAC GT Masters auf dem Lausitzring bestimmte Christopher Mies im Audi R8 LMS von Land-Motorsport die erste Session. Martin Tomczyk fährt für MRS GT-Racing.

Endlich brummen auch im ADAC GT Masters wieder die Motoren. Die sogenannte 'Liga der Supersportwagen' absolviert aktuell auf dem Lausitzring die offiziellen Testfahrten für die Saison 2020. Dabei ging es auf der Strecke schon ordentlich zur Sache. Während der ersten Session haben 29 GT3-Fahrzeuge eine schnelle Runde in den Asphalt gelegt. Am Ende stand Christopher Mies im Zeiten-Tableau ganz oben.

Der Audi-Sport-Fahrer, der für Land Motorsport unterwegs ist, brauchte 1:22,639 Minuten für den 3,442 Kilometer langen Kurs. Mies teilt sich den Audi mit Kim-Luis Schramm. «Die Strecke bot anfangs wenig Grip und war sehr rutschig. Wir haben unser Programm durchgezogen und sind am Ende mit frischen Reifen gefahren. Das erklärt auch den Abstand zum Zweitplatzierten, der knapp eine halbe Sekunde langsamer war», meinte Mies.

Beim angesprochenen Zweitplatzierten handelte es sich um den R8 LMS vom tschechischen Team ISR, der somit eine die Audi-Doppelspitze perfekt machte. Hier drehte Frank Stippler (ebenfalls ein offizieller Pilot von Audi Sport) eine Runde von 1.23,117 Minuten. Stippler ist mit Filip Salaquarda unterwegs.

Dahinter folgte der Porsche 911 GT3 R von Herberth Motorsport, der dieses Jahr wieder gemeinsam von Robert Renauer und Porsche-Werkspilot Sven Müller gefahren wird. Beide hatten schon 2017 auf dem Lausitzring einen Laufsieg im ADAC GT Masters gefeiert. «Die Session lief ganz gut, wir waren immer vorn mit dabei. Das Auto lässt sich gut fahren. Wir wollen an diesem Wochenende viel ausprobieren, da wir bisher noch nicht getestet haben», erklärte Müller.

Platz vier ging an Indy Dontje und Maximilian Götz im Mercedes-AMG GT3 von HTP-Winward Motorsport vor deren Markenkollegen Luca Stolz und Maro Engel von Toksport WRT.

Einen temporären Zugang gibt es bei MRS GT-Racing. Hier greift BMW-Werksfahrer Martin Tomczyk ins Lenkrad des M6 GT3. Er vertritt Jens Klingmann, der sich bei einem Fahrradunfall beide Arme gebrochen hat. Hier die Zeiten aus der ersten Session zum Nachlesen

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