Magere Ausbeute, aber zufrieden

Von Guido Quirmbach
Der Farnbacher-Porsche schwamm am Ring zeitweise vorne mit

Der Farnbacher-Porsche schwamm am Ring zeitweise vorne mit

Farnbacher-ESET-Racing machte am Ring wenig Punkte, sieht sich aber auf dem richtigen Weg.

Nachdem man für den Nürburgring von Ferrari auf Porsche gewechselt hat, war die Erwartungshaltung gross im Rennstall aus Lichtenau. Bei dem Porsche 911 GT3 R handelte es sich um jenes Manthey-Auto, dass bei den 24 Stunden am Nürburgring von Lieb/Lietz/Dumas/Luhr gefahren wurde und der auf der Ziellinie am Ende noch den Unfall hatte.

Mario Farnbacher qualifizierte sich im ersten Zeittraining auch für einen guten 10. Startplatz. Man erwischte dabei nicht ganz das optimale Zeitfenster, um auf die Strecke zu gehen, die stetig abtrocknete.

Weniger gut ging es im zweiten Qualifying bei Niclas Kentenich, der nur auf den 22. Startplatz. «Aber wir haben es nicht richtig hinbekommen, Niclas war mit dem falschen Luftdruck unterwegs!» meinte Teamchef Horst Farnbacher.

Im Rennen 1 geigte Mario Farnbacher ständig unter den ersten sechs, bis es eine Strafe gab. Der 19-Jährige hatte die falsche Startposition, als nach zwei Runden hinter dem Safety-Car das Feld freigegeben wurde. Dafür gab es eine Pit-Stop-Penalty. Diese Strafe kann mit dem Pflichtboxenstopp abgesessen werden, doch das Team dachte fälschlicherweise, es handele sich um eine Stop&Go und holte Mario rein. Später, beim eigentlichen Pflichtboxenstopp gab es dann noch Probleme mit dem Schlauch eines Schlagschraubers. Immerhin brachte Kentenich den Porsche noch auf den 10. Rang. «Zieht man alle Fehler ab, hätten wir heute um den Sieg mitreden können», sprach ein nachdenklicher Horst Farnbacher.

Am Sonntag setzte man auf die ganz grosse Pokerkarte und setzte von Beginn an auf Slicks. Was sich als Riesenfehler rausstellte, denn nach rund 15 Minuten begann es richtig zu regnen. Am Ende blieb es bei Rang 22.

Dennoch war man bei Farnbacher nicht unzufrieden, denn man konnte beweisen, dass es weder am Team noch an den Fahrern gelegen hat, wenn der Erfolg zuletzt ausblieb: «Im Regen sind wir die Zeiten der Spitze mitgegangen. Wir müssen uns weiter auf den Porsche einstellen, aber die Basis ist da. Bis zu den nächsten Rennen auf dem Red Bull Ring und am Lausitzring sind wir wieder einen Schritt weiter.»

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