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Nicht nur die Route ist neu

Die ASO nahm auch eine Angleichung der Benziner und Dieselfahrzeuge vor. Zudem wurde die Navigation erschwert.

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Gestern stellte die ASO in Paris die Route und einige Reglementänderungen für die Rallye Dakar 2011 vor und wagt sich nach zwei Jahren auf neues Terrain vor. 2010 war man der Route von 2009 gefolgt - nur im umgekehrter Richtung. Jetzt wandert die Dakar weiter in den Norden und touchiert dabei fast die Länder Bolivien und Peru. Besonders in Argentinien fahren die Piloten durch neue Gebiete. "Mich überrascht die neue Route", erklärt Dirk von Zitzewitz, Co-Pilot von Giniel de Villiers im VW-Team. "Ich dachte, die ASO würde auf bekannte Gebiete zurückgreifen."

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Neben der anderen Streckenführung stellte Rallye-Dakar-Direktor Etienne Lavigne weitere Neuerungen der kommenden Dakar vor. Eine betrifft die Annäherung der Benziner an die Diesel-Fahrzeuge. Die benzinbetriebenen Wagen erhalten eine einheitlichen Airrestriktor von 34mm, egal ob die Piloten als Profis oder Amateure eingestuft sind. Zudem dürfen diese Teams ein Sechs-Gang-Getriebe benutzten. Profiteams, die auf Diesel setzen, müssen weiterhin ein Fünf-Gang-Getriebe einsetzten.

Zweitens wird die Arbeit des Navigators wichtiger und das GPS hingegen in den Hintergrund gerückt. Um das zu erreichen, wurde das Reglement rund um die Wegpunkte, die während der Etappe angefahren werden müssen, geändert. Bisher schaltete sich das GPS ein, sobald das Fahrzeug auf vier Kilometer an den WP heranfuhr und führte die Piloten an den Punkt heran. Jetzt geschieht dies erst bei einer Entfernung von 400 Metern.

"Wir denken, dass es wichtig ist, von Zeit zu Zeit die Regeln zu ändern, um eine Weiterentwicklung zu erreichen", erklärt Etienne Lavigne. "Es wird interessant sein zu sehen, ob wir eine Erhöhung des Schwierigkeitsgrades der Navigation erreicht haben." Ab dem ersten Januar wissen die Beteiligten mehr, wenn die Rallye Dakar in Buenos Aires ins dritte Südamerika-Jahr startet.

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