Daniel Sanders (KTM): «Wir fahren schneller und riskieren deshalb mehr»
Der Australier Daniel Sanders kommt aus dem Enduro-Sport, ist Rallye-Weltmeister und Dakar-Sieger. Was der 31-Jährige von Veranstaltungen wie dem Erzbergrodeo und den Red Bull Romaniacs hält.
Am 3. Januar beginnt in Saudi-Arabien die Rallye Dakar, als Titelverteidiger tritt Daniel Sanders aus dem Team Red Bull KTM an. Anfang Dezember weilte der Australier in Europa und war Gast bei den FIM Awards in Lausanne am Genfer See. Dort traf er viele andere Weltmeister, unter ihnen Manuel Lettenbichler (Hard-Enduro), Billy Bolt (SuperEnduro), Andrea Verona (Enduro 2) und Josep Garcia (Enduro 1).
«Ich komme ursprünglich aus dem Enduro-Sport und fuhr eine Saison mit Garcia als Teamkollege in der Weltmeisterschaft», erzählte Sanders beim Treffen mit SPEEDWEEK.com. «Ich habe Events wie das Erzbergrodeo und die Romaniacs immer verfolgt, es macht Spaß, sich das anzuschauen. Das sind großartige Fahrer, die die Messlatte in ihrem Sport deutlich nach oben gelegt haben.»
Die Red Bull Romaniacs firmieren innerhalb des Hard-Enduro-Sports als Rallye. Gibt es Gemeinsamkeiten mit der Rallye-WM? «Das ist ein hartes Rennen über mehrere Tage», hielt der Dakar-Sieger fest. «Das ist wie bei einer Rallye und sie müssen auch mit GPS durch den Wald navigieren. Bei uns ist das mit der Navigation aber doch etwas schwieriger, weil wir durch riesige offene Gebiete fahren, das Roadbook nutzen und zahlreiche Bemerkungen beachten müssen. Einige Tage werden da echt lang. Wir fahren auch schneller und riskieren deshalb etwas mehr, das ist sehr intensiv. Sie müssen ihre Bikes dafür deutlich mehr pushen, um Hindernisse zu überwinden.»
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