Dakar: Peterhansel wieder in Front

Von Toni Hoffmann
Dakar Auto
Wieder bei der Dakar vorne: Peterhansel im Mini

Wieder bei der Dakar vorne: Peterhansel im Mini

Der neunfache Rekordsieger Stéphane Peterhansel hat auf der vierten Etappe der 34. Rallye Dakar im Mini wieder das Kommando übernommen.

Vierte Etappe und vierter Führungswechsel bei der 34. Rallye Dakar. Die vierte südamerikanische Auflage des Langstrecken-Spektakels verlief in den ersten vier Wettbewerbstagen, was die Spitze betrifft, sehr abwechslungsreich. Der Franzose Stéphane Peterhansel, der im Auto sechs Mal und drei Mal auf dem Motorrad den Marathon-Klassiker gewonnen hat, sorgte mit seinem zweiten Tagessieg für die vierte Wachablösung an der Spitze. Im Mini des hessischen X-raid-Teams hatte Peterhansel nach der 750 km langen Etappe von San Juan nach Chilecito einen Vorsprung von 5,41 Minuten auf das südamerikanisch-deutsche Toyota-Team Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz, die 2009 im VW Touareg die südamerikanische Dakar-Premiere gewannen. Rang drei sicherte sich der Spanier Nani Roma, der in einem weiteren X-raid-Mini 6:44 Minuten zurücklag.

Die 326 km lange Prüfung in der Anden-Region wirbelte das Klassement an der Spitze kräftig durcheinander. Der Pole Krysztof Holowczyc, der am Vortag im Mini die Führung übernommen hatte, büsste dort fast 11 Minuten ein und rutschte auf den vierten Gesamtrang (Rückstand: 8:10 Minuten) ab. Hingegen machte Peterhansel mit seinem zweiten Etappensieg vor dem argentinischen Toyota-Piloten Orlando Terranova einen Sprung von Rang fünf an die Spitze.

Zu den Tagesverlierern zählte erneut nach seinem Auftaktpech der Vorjahressieger Nasser Al-Attiyah. Nachdem er streckenweise auf der vierten Prüfung vorne lag, blieb er mit technischen Problemen am Hummer für mehr als 20 Minuten stehen und konnte mit Hilfe seines Teamchefs Robby Gordon wieder weiterfahren. Er fiel um einen Rang auf den siebten Platz (30:44 Minuten zurück) hinter das russisch-deutsche Mini-Team Leonid Novitskiy/Andreas Schulz ab. Auch Gordon büsste mit seinem PS-starken Hummer Zeit ein. Er verlor nach einem Zeitverlust von fast 18 Minuten seinen Ehrenrang und rutschte auf den fünften Platz (Rückstand: 16:23 Minuten) ab.

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