BMW: Gut vorbereitet für die Dakar

Von Peter Fuchs
Dakar Moto
BMW rechnet sich bei der Dakar Spitzenplätze aus

BMW rechnet sich bei der Dakar Spitzenplätze aus

Gut vorbereitet und mit entsprechenden Erwartungen startet das Team BMW Motorrad by speedbrain in das Abenteuer Dakar.

Während die Motorräder und das komplette Material derzeit auf dem Seeweg nach Südamerika unterwegs sind, fiebert das gesamte 14-köpfige Team unter der Leitung von Wolfgang Fischer dem Start am 1. Januar 2011 in Buenos Aires entgegen.

Vier Piloten gehen für das Team auf der speedbrain BMW G 450 RR bei der legendären Rallye ins Rennen, unterstützt von BMW Motorrad und Monster Energy.

Der niederländische Rallye-Routinier und mehrfache Dakar-Etappensieger Frans Verhoeven war das gesamte Jahr als Entwicklungsfahrer entscheidend mit daran beteiligt, aus der BMW G 450 X ein konkurrenzfähiges, eigenständiges Rallye-Bike zu entwickeln und wird nun sein Bestes geben, sich und sein Bike möglichst weit nach vorn zu fahren.

Der Franzose David Frétigné, der sich leider beim Testrennen Rally Oil Libya Maroc verletzte, ist auf einem guten Weg der Genesung. Über seinen Einsatz bei der Dakar 2011 entscheiden die Ärzte kurz vor dem Start des Rennens. Ebenfalls im Team und Stand-by als eventueller Ersatz für Frétigné ist der Brasilianer Jose Helio Gonçalves Rodrigues Filho, der auch als «Ze Helio» bekannt ist, und bereits für speedbrain bei der Rally dos Sertoes am Start war. Der mehrfache Rallye-Champion könnte das Team massgeblich verstärken und seine ganze Erfahrung einbringen, die er bei zahllosen Rallyes auf dem südamerikanischen Kontinent gesammelt hat.

Auf den zwei weiteren speedbrain BMW sind die beiden Portugiesen Paulo Goncalves und Pedro Bianchi Prata im Einsatz. Während Bianchi Prata bei Bedarf in der wichtigen Funktion als Team-Wasserträger seine Kollegen unterstützt, hat Goncalves Potenzial, ganz vorne mit dabei zu sein. Er liess sein Talent dieses Jahr schon mehrfach aufblitzen, unter anderem mit seinem Podestplatz bei der Rallye Portimao-Marrakesch.

Die Route quer durch Argentinien und Chile bietet unterschiedlichstes Rallye-Terrain, von Dünenregionen bis zu Steppen und Bergland, um die Fahrer bis an ihre Grenzen zu fordern. Neben der Atacama-Wüste sind auch die Anden sind zu überqueren, auf Pässen bis 5000 Meter Höhe - all das in der Sommerhitze südlich des Äquators und über 10.000 km.
Der Sieger der Dakar 2011 steht nach 14 Renntagen am 16. Januar 2011 in Buenos Aires fest.


Wie Aprilia, BMW und KTM die eigenen Chancen einschätzen, lesen Sie in der grossen Dakar-Vorschau in Ausgabe 1/2011 der Wochenzeitschrift SPEEDWEEK – seit 21. Dezember für 2 Euro im Handel!

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