Mick Schumacher: Streber, mit dem man Spaß haben kann

Von Andreas Reiners
Mick Schumacher

Mick Schumacher

Mick Schumacher absolviert am Wochenende in der Formel 3 sein Heimspiel auf dem Nürburgring. Ein Teamkollege und ein Rivale sprechen im Vorfeld über den 18-Jährigen.

Die Kurve, die nach seinem berühmten Vater benannt ist, wird Mick Schumacher bei seinem «Heimspiel» an diesem Wochenende nicht durchfahren, da in der Formel 3 beim achten Saisonevent auf dem Nürburgring die Kurzanbindung genutzt wird.

Trotzdem ist der 18-Jährige ganz besonders motiviert, für ihn ist es bei der Nähe zu Kerpen praktisch ein Heimrennen. «Von meinen bisherigen Erfahrungen dort weiß ich, dass es leider nicht allzu viele Möglichkeiten zum Überholen gibt; insofern gewinnt das Qualifying - ähnlich wie beim vergangenen Rennen in Zandvoort - an Bedeutung, und hier möchte ich mich auf dem Nürburgring steigern», sagte Schumacher.

Der Prema-Pilot konnte in 21 von 30 Rennen bislang 14 Mal in die Punkte fahren, in der Gesamtwertung belegt er mit 79 Punkten Platz elf, in der Rookie Wertung ist er Dritter. «Es wird sicher ähnlich umkämpft wie die gesamte Saison, aber ein Formel-3-Auto zu fahren macht viel Spaß; daher freue ich mich auf die Rennen», sagte Schumacher.

Sein Prema-Teamkollege Maximilian Günther kämpft derweil um den Titel, der Vizemeister des Vorjahres ist Zweiter mit 302 Punkten, elf Zähler hinter dem Führenden Lando Norris.

Wie ist das Verhältnis zwischen den beiden deutschen Talenten? «Es macht mir Spaß, mit ihm zusammenzuarbeiten, er ist ein netter Kerl. Es ist sowieso eine coole Sache, zwei deutsche Fahrer in einem italienischen Team zu haben. Denn es schadet generell nicht, dadurch ein bisschen Schwung reinzubringen», scherzte Günther bei SPEEDWEEK.com.

«Wir haben viel Spaß, wir tauschen uns auch aus», so Günther weiter. Eng ist die Zusammenarbeit vor allem vor der Saison. «Da steckt man die Köpfe zusammen, versucht das Auto zu verbessern und die generelle Performance hochzuschrauben», sagte Günther, der in dieser Saison auch DTM-Ersatzfahrer ist.

Er kann auch nachvollziehen, dass bei Schumacher in seinem Rookie-Jahr noch nicht alles nach Plan läuft. «Es ist verdammt eng in der Formel 3, das Niveau extrem hoch», so Günther.

Aber davon lässt sich Schumacher nicht beirren. Der Österreicher Ferdinand Habsburg erlebt Mick ebenfalls. Er sagte den Kollegen von Auto Bild Motorsport über den Sohn des siebenmaligen Weltmeisters: «Mick ist genauso, wie ich mir Michael Schumacher immer vorgestellt habe: Er will alles wissen, saugt alles auf, ist wie der Streber der Formel 3. Aber das finde ich gut, genauso will ich auch werden.»

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