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Wehrlein vor DTM-Comeback: «Mache mir keinen Druck»
Pascal Wehrlein geht von der Formel 1 zurück in die DTM. Der Champion von 2015 über die Gründe für den Schritt, sein Programm für 2018 und das Saisonziel.
DTM
Im Artikel erwähnt

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Pascal Wehrlein musste nicht lange überlegen. Dabei gibt es theoretisch unzählige Dinge, auf die er sich bei seiner Rückkehr in die DTM freuen könnte. Doch ein Punkt kam wie aus der Pistole geschossen.
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"Darauf, Rennen zu gewinnen. Ich habe zwei Jahre lang keine Rennen mehr gewonnen, und das ist echt nicht leicht. Ich habe das Gefühl sehr vermisst", gab er einen Einblick in sein Seelenleben nach zwei Jahren in der Formel 1, wo er bei Manor und Sauber dem Feld meist hinterher fuhr. "Das war auch ein großer Ansporn, wieder zurückzukommen: Ein Auto zu haben, mit dem ich wieder vorne mitfahren und gewinnen kann", so Wehrlein, der 2018 den Schritt zurück in die DTM geht, nachdem er in der Formel 1 kein Cockpit mehr bekommen hat. Er wurde Opfer dieser politischen Spielchen in der Königsklasse, scheiterte letztendlich nicht an seinem Können, sondern am Geld. Marcus Ericsson distanzierte er zwar regelmäßig, der Schwede bringt aber schlicht mehr Kohle mit. "Das liegt alles nicht in meiner Macht. Wir konnten nun mal keine 15 Millionen Euro pro Jahr auftreiben. Es ist enttäuschend, dass es nicht geklappt hat mit der Formel 1. Aber so ist das Geschäft", sagte Wehrlein, der 2018 aber Teil der Formel 1 bleiben wird, als Test- und Ersatzfahrer von Mercedes. Ob er in dieser Funktion zum Beispiel auch Freitagseinsätze im Freien Training erhalten wird, ist noch offen.
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Und: Gut möglich, dass er im Formelsport bleibt. Denn: Wie er bestätigte, gibt es weiterhin die Möglichkeit, dass er in der japanischen Super Formula an den Start geht. Dort hatten sich zuletzt auch Formel-1-Fahrer wie Stoffel Vandoorne oder Pierre Gasly empfohlen. Ein Mammutprogramm, mit vielen Flugstunden und Stress. Aber: "Der Aufwand lohnt sich für die Zeit, in der ich im Auto sitze."
Und klar: Natürlich will er sich auch über gute Leistungen in der DTM für eine Rückkehr empfehlen. "Das könnte mich in eine bessere Position bringen. Denn wenn man in der Formel 1 mit Teams, bei denen nicht mehr möglich ist, zwei Jahre lang weiter hinten fährt, gerät man schon ein wenig in Vergessenheit. Im kommenden Jahr bin ich dann hoffentlich in einer guten Position und finde das Cockpit, das ich mir wünsche", sagte er.
Trotzdem geht er sein Comeback behutsam an, realistisch. "Ich würde natürlich gerne dort weitermachen, wo ich 2015 aufgehört habe. Aber es wird schwieriger als 2015, denn ich habe aber zwei Jahre lang keinen Tourenwagen gefahren, außerdem hat sich in der DTM viel verändert", sagte er. 2018 warten neue Autos, neue Reifen und neue Regeln auf ihn. Er habe die höchsten Erwartungen an sich selbst, dass er so schnell wie möglich konkurrenzfähig werde, sagt er: "Ich mache mir keinen Druck, bin aber so ehrgeizig, dass ich von mir immer die besten Leistungen erwarte. Ist das mal nicht der Fall, merkt man es mir deutlich an. In meiner Situation über den Titel zu sprechen, macht aber keinen Sinn. Wir müssen erst einmal schauen, wie die ersten Rennen sind und wo wir mit unserem Auto stehen."
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