DTM

BMW-Team komplett: Marco Wittmann fährt in Fuji

Von - 08.10.2019 14:08

Das «Dream Team» für das «Dream Race» ist komplett: Marco Wittmann wird im November in Fuji für BMW an den Start gehen.

Marco Wittmann hat sich das dritte Cockpit für das «Dream Race» gesichert. Das gab BMW am Dienstag bekannt. Damit gesellt sich der zweimalige Meister zu Alessandro Zanardi sowie Lokalmatador Kamui Kobayashi.

Außerdem teilten die Münchner mit, dass der Einsatz der drei BMW M4 DTM vom Team RBM durchgeführt wird. Das «Dream Race» vom 22. bis 24. November ist die erste gemeinsame Rennveranstaltung der DTM und der japanischen Super GT in Japan. Am vergangenen Wochenende hatten Lexus, Nissan und Honda je einen Gaststarter zum DTM-Finale nach Hockenheim geschickt.

Audi setzt in Fuji vier Audi RS 5 DTM ein (drei Werksautos, ein Bolide vom Kundenteam WRT). Darin sitzen René Rast, Mike Rockenfeller, Loic Duval und Benoit Treluyer. DTM-Neuling Aston Martin hat seine Teilnahme abgesagt. Insgesamt sind beim «Dream Race also sieben DTM-Autos am Start.

Wittmann krönte sich mit BMW in den Jahren 2014 und 2016 zum DTM-Champion. In der gerade zu Ende gegangenen DTM-Saison 2019 holte er vier Siege sowie drei weitere Podiumsplätze. Er belegte am Ende den dritten Platz der DTM-Fahrerwertung 2019 und war damit einmal mehr der beste BMW-Fahrer. Das gab dann am Ende auch den Ausschlag, denn von den aktuellen BMW-Fahrern wäre jeder gerne nach Japan mitgereist.

«Wir komplettieren mit dem DTM-Dritten der Saison 2019 Marco Wittmann unser ‚Dream Team’ für das ‚Dream Race’», sagt Motorsportdirektor Jens Marquardt. «Marco ist der erfolgreichste BMW-Fahrer der vergangenen Jahre und damit der perfekte Botschafter, um unser DTM-Programm in Japan zu repräsentieren. Die Reise nach Japan wird für uns alle ein Abenteuer mit noch einigen Unbekannten. Doch das BMW Team RBM ist ein erfahrenes DTM-Einsatzteam, das auch die Herausforderungen von Übersee-Rennen bestens kennt. Wir sind also sehr gut aufgestellt für Fuji. Das ‚Dream Race’ wird eine fantastische Veranstaltung, der wir alle bereits sehr entgegenfiebern.»

Wittmann meint: «Alex Zanardi, der mein großes Idol ist, Kamui Kobayashi und ich sind ein schlagkräftiges Team. Ich war zwar schon in Japan, aber noch nie in Fuji. Ich mag das Land unheimlich gerne. Die Menschen sind einfach super freundlich, die Fans sehr enthusiastisch und motorsportbegeistert. Ich freue mich auf das Rennen und die gesamte Veranstaltung, vor allem aber auch auf die Super GT. In Hockenheim haben wir schon gesehen, wie großartig die drei Fahrzeuge aus Japan begrüßt wurden. Das zeigt, dass der Weg, den die DTM für die Zukunft einschlägt, sehr positiv ist. Natürlich wird es in erster Linie ein Showevent, aber wenn die Startampeln ausgehen, will man natürlich auch erfolgreich sein. Daher lautet mein Ziel, ganz vorne mitzufahren. Ich freue mich wahnsinnig darauf.»

Das BMW Team RBM um Teamchef Bart Mampaey ist seit dem BMW Comeback 2012 Einsatzteam in der DTM und war zuvor viele Jahre lang in der FIA World Touring Car Championship (FIA WTCC) erfolgreich. Bereits beim DTM-Showrun beim SUPER GT Finale 2017 im japanischen Motegi hatte das Team den Einsatz des BMW M4 DTM betreut.

«Der Name der Veranstaltung sagt es ja bereits: Es ist ein ‚Dream Race’ – und genau das ist es auch für mein Team», sagt Mampaey. «Deshalb möchte ich BMW dafür danken, dass die Wahl für die Betreuung der BMW M4 DTM auf uns gefallen ist. Zum einen ist da der Wettbewerbsgedanke, gegen die SUPER GT Teams bei deren Heimspiel am Fuße des Mount Fuji anzutreten. Dann ist da die Vergangenheit: Wir waren in Japan schon in der FIA WTCC erfolgreich und haben mit Andy Priaulx und Augusto Farfus in Okayama gewonnen. Und dann ist da die Tatsache, dass wir eine sehr interessante Fahrerkombination haben – mit Lokalmatador Kamui Kobayashi, Marco Wittmann und natürlich Alex Zanardi, mit dem ich die Ehre hatte, viele Jahre in der Tourenwagen-WM zu verbringen, auch wenn er nie für mein Team gefahren ist. Es ist eine große Veranstaltung und logistisch eine ziemliche Herausforderung. Das gesamte Team freut sich schon auf das Japan-Gastspiel. Ich selbst bin ein Fan von Japan, und wir können es kaum erwarten.»

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