US-Supercross Lites Ost
Valentin Guillod (Yamaha): Entwarnung nach Verdacht auf Schulterblatt-Bruch
Nach einem heftigen Crash im Qualifying gewann Pro Circuit Kawasaki-Werksfahrer Seth Hammaker den 2. Lauf der US-Ostküsten-Meisterschaften in Daytona vor Cole Davies und Pierce Brown.
Der Tag in Daytona begann für Pro Circuit Kawasaki-Werksfahrer Seth Hammaker mit einem harten Einschlag auf der vom Regen aufgeweichten Strecke. Hammaker kam mit dem Schrecken davon, qualifizierte sich aber nur auf Platz 9 für das Abendprogramm. Zeitschnellster war sein junger Teamkollege Drew Adams, der später im Finale seinerseits abfliegen sollte. Valentin Guillod (Yamaha) aus der Schweiz qualifizierte sich auf Platz 14 im kombinierten Qualifying.
Ostküsten-Tabellenführer Pierce Brown gewann den ersten Vorlauf, nachdem er sich gegen Yamaha-Werksfahrer Nate Thrasher durchgesetzt hatte. Valentin Guillod rangierte in den ersten Runden außerhalb der Top-10, erkämpfte sich aber mit Platz 9 den direkten Finaleinzug. Polesetter Drew Adams gewann den zweiten Vorlauf.
Seth Hammaker, der den zweiten Vorlauf auf Rang 3 beendet hatte, zog im Finale den Holeshot und führte das Rennen vor Jo Shimoda und Nate Thrasher an. Es folgten Tabellenführer Pierce Brown und Drew Adams. Adams attackierte von Anfang an und erreichte in der zweiten Runde Platz 3 hinter Hammaker und Shimoda. Adams lag damit potenziell auf Kurs zu seinem ersten Supercross-Podium. Der Neuseeländer Cole Davies (Yamaha) drängte nach mäßigem Start aus dem Mittelfeld heraus in die Spitzengruppe und duellierte sich mit seinem Teamkollegen und Tabellenführer Pierce Brown. Davies war phasenweise der mit Abstand schnellste Fahrer auf der Strecke. Nachdem Davies Adams überholt hatte, stürzte Polesetter Adams in den Whoops und musste das Rennen beenden. Ob sich der 18-jährige Youngster Verletzungen zugezogen hat, ist im Moment unklar.
Nachdem Cole Davies Platz 3 erreicht hatte, schloss er die Lücke zu Jo Shimoda auf Rang 2. Der Japaner stürzte aber in der 10. Runde im Bereich der Sandsektion und wurde unter seiner Honda eingeklemmt. Bis er sich aus seiner misslichen Lage befreit hatte, war Shimoda auf Platz 4 zurückgefallen.
Nach seinem heftigen Abflug im Qualifying gewann Seth Hammaker das Daytona Supercross mit einem Vorsprung von 4,2 Sekunden vor Cole Davies und Pierce Brown und bescherte sich damit seinen ersten Saisonerfolg.
Phasenweise rangierte der schweizerische Yamaha-Privatfahrer Valentin Guillod auf dem 12. Platz, fiel aber in den letzten beiden Runden auf Rang 14 zurück. Guillod sicherte damit seine ersten 8 Punkte im US-Supercross und rangiert nach 2 Meisterschaftsrunden in der Tabelle auf Rang 18.
Mit Platz 3 in Daytona verteidigte Pierce Brown in Daytona das Red Plate des Tabellenführers. Seth Hammaker verbesserte sich von Platz 4 auf Rang 2. Jo Shimoda ist mit 5 Punkten Rückstand Dritter. In der kommenden Woche geht es mit der dritten Meisterschaftsrunde in Indianapolis weiter. Dieses Rennen wird im Triple Crown-Format ausgetragen.
Seth Hammaker (USA), Kawasaki
Cole Davies (NZ), Yamaha
Pierce Brown (USA), Yamaha
Jo Shimoda (J), Honda
Daxton Bennick (USA), Husqvarna
Coty Schock (USA), Yamaha
Nate Thrasher (USA), Yamaha
Cullin Park (USA), Honda
Devin Simonson (USA), Yamaha
Jalek Swoll (USA), Triumph
Ferner:
14. Valentin Guillod (CH), Yamaha
22. (DNF) Drew Adams (USA), Kawasaki
Pierce Brown (USA), Yamaha, 45
Seth Hammaker (USA), Kawasaki, 43 (-2)
Jo Shimoda (USA), Honda, 40 (-5)
Cole Davies (USA), Yamaha, 39 (-6)
Daxton Bennick (USA), Husqvarna, 37 (-8)
Coty Schock (USA), Yamaha, 31 (-14)
Cullin Park (USA), Honda, 27 (-18)
Devin Simonson (USA), Yamaha, 27 (-18)
Nate Thrasher (USA), Yamaha, 26 (-19)
Caden Dudney (USA), Yamaha, 20 (-25)
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