DTM

Vertrag verlängert: DTM auch in Zukunft in Sat.1

Von - 20.11.2019 14:46

SPEEDWEEK.com hatte es bereits vor längerer Zeit angekündigt, jetzt ist es offiziell, die Verträge sind unterschrieben: Sat.1 wird auch in Zukunft die DTM übertragen.

Was SPEEDWEEK.com bereits vor einigen Wochen angekündigt hatte, ist jetzt offiziell: Die DTM wird auch in Zukunft in Sat.1 gezeigt. Das gaben beide Parteien am Mittwoch kurz vor dem Dream Race in Fuji bekannt. Demnach beträgt die Laufzeit des neuen Vertrags zwei Jahre.Im Gespräch war zuvor auch eine Verlängerung um drei Jahre gewesen.

Sat.1 wird wie gewohnt alle DTM-Rennen live zeigen, 2020 geht die Saison über insgesamt zehn Veranstaltungen. Bedeutet auch: Auf ran.de und via ran-App gibt es die freien Trainings und die Qualifyings im Livestream mit dem deutschen Kommentar.

Die Saison beginnt am 24.–26. April im belgischen Zolder; weitere Auslandsrennen finden in St. Petersburg (RUS, 29.–31. Mai), Anderstorp (SWE, 12.–14. Juni), Monza (ITA, 26.–28. Juni), Brands Hatch (GBR, 22.–23. August) und Assen (NED, 4.–6. September) statt. Austragungsorte der deutschen Rennen sind Lausitzring (15.–17. Mai), Norisring (10.–12. Juli), Nürburgring (11.–13. September) und Hockenheimring (2.–4. Oktober).

«Wir freuen uns, dass Sat.1 auch in den kommenden beiden Jahren die DTM live und exklusiv in Deutschland übertragen wird. Unsere 2018 begonnene Partnerschaft ist eine Erfolgsgeschichte, die wir nun gemeinsam fortschreiben», sagt ITR-Geschäftsführer Achim Kostron.

«Das ‚ran racing‘-Team hat mit seinen Übertragungen der DTM ein neues Gesicht gegeben, die mediale Präsenz der DTM ist in der Zielgruppe deutlich gestiegen. Insofern ist die Fortsetzung der Zusammenarbeit der logische und richtige Schritt. Zusammen mit SAT.1 wird die ITR das TV-Produkt kontinuierlich weiterentwickeln.»

«ran»-Sportchef Alexander Rösner sagt: «Klasse, dass wir mit unserem ‚ran racing‘-Team gemeinsam mit unserem Partner ITR die erfolgreiche Neuausrichtung der DTM weiter medial begleiten und auch mitgestalten können. Die Fortsetzung unserer Partnerschaft ist eine sehr gute Nachricht für den Motorsport in Deutschland und Europa. Die DTM steht nicht nur für spannendes, echtes Racing auf höchstem Niveau, sondern setzt auch zukunftsweisend auf technologischen Fortschritt und Innovationen. Das passt perfekt zu ‚ran‘.»

Sat.1 überträgt seit 2018 die DTM, löste damals die ARD nach 18 Jahren als TV-Partner der Tourenwagenserie ab. Im ersten Jahr kam der Privatsender auf einen Schnitt von 595.000 Fans pro Rennen, nachdem sich die ARD mit einem Schnitt von 890.000 Fans verabschiedet hatte.

Das zweite Jahr fing gut an, wurde dann schwierig und nahm ab Mitte der Saison nochmal an Fahrt auf. Beim Finale gab es dann zwei Bestmarken: 690.000 Zuschauer beim vorletzten Rennen bedeuteten den besten Zuspruch für Sat.1 an einem Samstag, die 1,01 Millionen am Sonntag (1,15 Millionen bei Zieldurchfahrt) waren der beste Wert überhaupt, seit Sat.1 überträgt. In der Zielgruppe wurden am Samstag 8,1 Prozent Marktanteil gemessen, einen Tag später waren es 7,5 Prozent. Ebenfalls starke Werte.

Unter dem Strich verfolgten im Schnitt 616.000 Zuschauer die 18 Rennen, womit Sat.1 die Quote vom ersten Jahr übertreffen konnte.

Die Quoten in der Übersicht:

Die Saison 2019 (Samstag/Sonntag in Millionen und Marktanteil bei den 14-49-Jährigen in Prozent):

Hockenheim: 0,82/0,86 MA: 7,2/6,3
Zolder: 0,41/0,52 MA: 6,5/5,4
Misano: 0,48/0,43 MA: 5,6, 4,5
Norisring: 0,34/0,80 MA: 5,1/7,6
Assen 0,54/0,70 MA: 6,2/6,5
Brands Hatch: 0,62/0,63 MA: 5,4/6,6
Lausitzring: 0,50/0,63 MA: 8,0/6,0
Nürburgring: 0,51/0,61 MA: 6,9/6,9
Hockenheim 2: 0,69/1,01 MA: 8,1/7,5

Gesamtschnitt: 0,616

Die Saison 2018 (Samstag/Sonntag in Millionen):
Hockenheim: 0,70/0,63
Lausitzring: 0,47/0,69
Budapest: 0,66/0,87
Norisring: 0,58/0,58
Zandvoort: 0,52/0,61
Brands Hatch: 0,51/0,59
Misano: 0,46/0,41 (auf Kabel eins)
Nürburgring: 0,52/0,60
Spielberg: 0,55/0,74
Hockenheim 2: 0,50/0,71

Gesamtschnitt: 0,595

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Nico Rosberg mit Andrea Kaiser und Timo Scheider © DTM Nico Rosberg mit Andrea Kaiser und Timo Scheider
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