Ekström auf Pole!

Von Guido Quirmbach
DTM
Erste Pole-Setter im neuen Modus: Mattias Ekström

Erste Pole-Setter im neuen Modus: Mattias Ekström

Fünf Audi vorn im DTM-Qualifying vorn! Desaster für Mercedes!

Wie im Vorjahr scheint Audi den DTM-Saisonauftakt im Vergleich zu Gegner Mercedes zu dominieren. Mattias Ekström setzte sich im entscheidenden neuen Q4 gegen seine Kollegen Tom Kristensen, Martin Tomczyk und Olivier Jarvis durch. Tomzcyk war dabei im letzten Abschnitt mit gebrauchten Reifen unterwegs. Phoenix-Pilot Jarvis erreichte als bester Fahrer in einem Jahreswagen den vierten Rang. Ekström: «Die grösste Überraschung für mich ist hier neben zwei Teamkollegen zu setzen, ich rechnete eigentlich mit einem knallharten Kampf mit Mercedes.»

Im ersten Segment gab es bereits eine Bombenüberraschung. Nachdem ihm die erste gezeitete Runde wegen Verlassens der Rennstrecke gestrichen wurde, rollte Bruno Spengler auf seinem zweiten Quali-Run ohne Kraftstoff aus und muss mit dem 19. Startplatz Vorlieb nehmen. Damit fahren mit Spengler und seinem Kollegen Jamie Green, der ja wegen des Motorwechsels erst gar nicht am Training teilnehmen konnte, zwei Mercedes aus der letzten Reihe. Weiterhin draussen erwartungsgemäss die drei Kolles-Audi sowie Matthias Lauda.

In Teil zwei erwischte es die beiden nächsten 2009er Mercedes. Gary Paffett und Ralf Schumacher waren zu langsam. Der ehemalige Meister Paffett war bitter enttäuscht: «Ich habe uns eigentlich um Rang vier oder fünf erwartet. » Stark hingegen Maro Engel im Daimler-Jahreswagen, der neben Paul di Resta als einziger der Sterne in Q3 vorgestossen ist. Vorne gewann Olivier Jarvis das Duell der Audi-Jahreswagen, auch Markus Winkelhock kam eine Runde weiter. Draussen hingegen Mike Rockenfeller, Alexandre Prémat sowie Katherine Legge und Susie Stoddart. Dennoch war es das erste Mal, dass sich beide Damen im Feld auf regulärem Weg ins Q2 qualifiziert hatten.

Olivier Jarvis erreichte in seinem Vorjahreswagen dann das neue, nicht ungeteilt geliebte Q4. Immerhin liess er Timo Scheider hinter sich, der als einziger der aktuellen Audi an der Hürde hängen blieb. Die Kommandostände in Q4 bei Mercedes blieb leer, Paul Di Resta erreichte den sechsten Rang als bester Benz-Pilot. Sicher nicht das Ergebnis, was sich die Untertürkheimer erwartet haben. Di Resta: «Das ist die Realität. Aber das Wochenende ist noch nicht zu Ende!»
 

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