BMW – Martin Tomczyk: «Eine merkwürdige Saison»

Von Andreas Reiners
DTM
Martin Tomczyk

Martin Tomczyk

Martin Tomczyk geht am Sonntag lediglich als 17. in das Rennen auf dem Norisring. Der 31-Jährige hadert mit einer durch und durch enttäuschenden Saison.

Martin Tomczyk nahm seinen Helm ab, strich sich durch die Haare und schüttelte mehrmals den Kopf. Der Champion von 2011 befindet sich in einer ausgewachsenen Krise. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Denn auf dem Norisring ging die Pleitenserie nahtlos weiter. Im Qualifying landete Tomczyk nur auf Rang 17. «Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was schief gelaufen ist. In dieser Saison bin ich schon oft aus einer der hinteren Startreihen ins Rennen gegangen und möchte nicht, dass das zur Gewohnheit wird», sagte Tomczyk.

Doch der 31-Jährige gibt sich kämpferisch. Was anderes bleibt dem BMW-Piloten auch nicht übrig. «Die ganze Saison läuft für mich einfach merkwürdig. Trotzdem werde ich morgen kämpfen. Vielleicht geht ja noch etwas nach vorn», so Tomczyk, der saisonübergreifend bereits seit acht Rennen punktlos ist.

Viel besser lief es für seinen Markenkollegen Timo Glock auch nicht. Der frühere Formel-1-Pilot startet nur von Rang 16 aus ins Rennen. «Das war kein gutes Qualifying für uns. Im Verlauf der Session haben wir uns in die falsche Richtung bewegt und sind eher langsamer als schneller geworden. Im ersten Run hatte ich eigentlich ein recht gutes Gefühl. Danach konnte ich mich dann aber nicht mehr steigern. Das ist sehr schade», so Glock.

Wittmann enttäuscht

Etwas überraschend schied Rookie Marco Wittmann bereits in Q2 aus. Der 23-Jährige landete bei seinem Heimspiel nur auf Platz zwölf. «Bei meinem Heimrennen hätte ich mir schon einen besseren Startplatz gewünscht. Aber jetzt werden wir aus der sechsten Reihe versuchen, ein gutes Ergebnis einzufahren. Ich denke, dass im Rennen morgen noch einiges möglich ist. Ich bin natürlich top-motiviert und werde voll angreifen.»

Bruno Spengler auf Platz zwei, Andy Priaulx dank seines besten Quali-Resultats auf Rang sechs: «Rundum zufrieden sind wir allerdings angesichts des Gesamtergebnisses nicht», sagte BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt. «Zu viele unserer Fahrzeuge sind früh ausgeschieden. Die Gründe dafür müssen wir noch analysieren», kündigte er an.

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