Audi: Höhepunkt in Hockenheim?

Von Andreas Reiners
DTM
Dieter Gass und Dr. Wolfgang Ullrich

Dieter Gass und Dr. Wolfgang Ullrich

Nach dem Fahrertitel durch Mike Rockenfeller greift Audi nun nach dem Triple. In der Hersteller- und Teamwertung liegen die Ingolstädter ebenfalls vorne.

Nicht aussortiert: Bei Audi war das einmal. Bis Mitte der Saison waren die Ingolstädter damit beschäftigt, den Rückstand zur Konkurrenz aufzuholen. Doch dann kam der große Verlierer der vergangenen Saison mit Riesenschritten. Und überholte die Konkurrenz von Titelverteidiger BMW und Mercedes mit der lange gesuchten und rechtzeitig gefundenen Konstanz in der Breite.

Was zuletzt in Oschersleben mit acht Audi in den Top Ten einen Höhepunkt fand. In Zandvoort waren es immerhin noch sechs. Denn war es bis Mitte der Saison vor allem der neue DTM-Champion Mike Rockenfeller, der die Kohlen aus dem Feuer holte, punkten zum Ende der Saison auch andere Fahrer regelmäßig. Das Resultat: Nach dem Fahrer- greift Audi auch nach dem Hersteller- und dem Teamtitel.

«Es war zu Beginn ein schwieriges Jahr. Wir kamen von hinten und hatten viel Arbeit», erinnerte Audis DTM-Leiter Dieter Gass an den Rückstand zur Konkurrenz 2012 und der Tatsache, dass im Winter nur wenig verändert werden konnte. Nicht zuletzt Gass selbst ist es zu verdanken, dass Audi in der DTM zu alter Stärke zurückgefunden hat. Gass übernahm vor dem Beginn der Saison das Audi-Ruder in der DTM.

Mit Erfolg: In der Herstellerwertung liegen die Ingolstädter mit 325 Punkten nun vor BMW (317). Mercedes (239) ist nicht zuletzt aufgrund der desaströsen Ergebnisse in Oschersleben und Zandvoort, wo jeweils nur Gary Paffett Punkte holte, aus dem Titelrennen. Dafür haben die Stuttgarter in der Teamwertung noch ein Eisen im Feuer. STIHL ist mit 141 Punkten derzeit Dritter hinter dem zweitplatzierten BMW-Team RBM. In Führung? Das Audi-Team Phoenix von Champion Mike Rockenfeller.

«Wir werden alles tun, damit wir sie für uns entscheiden können», sagte Gass zu den beiden noch zu vergebenen Titeln. Gass gibt jedes mögliche Lob dafür umgehend an seine Mannschaft weiter. «Alle haben einen super Job gemacht, um uns überhaupt in diese Lage zu bringen. Wir haben von der Atmosphäre im Team ein sehr, sehr gutes Jahr hinter uns», so Gass.

Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich betonte ebenfalls, dass die Rückkehr zu alter Stärke kein einfacher Weg war. «Das geht nur mit einer Mannschaft, die extrem stark ist. Ich freue mich, dass es so gelaufen ist.»

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