Audi auf dem Norisring: Die Erwartungen sind hoch

Von Andreas Reiners
DTM
Hohe Erwartungen bei Audi

Hohe Erwartungen bei Audi

Für Audi ist das vierte DTM-Saisonrennen in Nürnberg ein Heimspiel. Dementsprechend hoch sind die Erwartungen. Die Stimmen vor dem Rennen.

Der letzte Audi-Sieg in Nürnberg liegt zwölf Jahre zurück: 2002 gewann Laurent Aiello in einem privat eingesetzten Abt-Audi TT-R das Rennen nach einem packenden Duell mit Bernd Schneider. Seit dem vergangenen Jahr hat Audi mit Jamie Green den König des Norisrings in seinen Reihen, der das Rennen vor seinem Wechsel zu Audi viermal für sich entschied.

Stimmen aus dem Audi-Lager

Dieter Gass (Leiter DTM): Die Erwartungen an unser Heimspiel sind hoch. Das Ziel ist ganz klar der erste Saisonsieg. Im vergangenen Jahr haben wir den sportlich errungenen Sieg nach der Ziellinie verloren. Das hat uns lange beschäftigt und motiviert uns umso mehr, den Schwung aus den ersten drei Rennen mitzunehmen und in dieser Saison den ersten großen Erfolg zu feiern.

Hans-Jürgen Abt (Teamchef Audi Sport Team Abt Sportsline): Der Norisring ist für Audi und auch für unser Team in jedem Jahr etwas ganz Besonderes. Nach dem guten Wochenende in Budapest wollen wir bei unserem Heimrennen um den Sieg kämpfen und freuen uns auf die großartige Unterstützung der vielen Fans.

Ernst Moser (Teamchef Audi Sport Team Phoenix): Der Norisring ist der Höhepunkt der Saison. Wir haben als Team in Budapest nur einen einzigen Punkt geholt. Unsere beiden Fahrer und die ganze Mannschaft wollen zeigen, dass sie es deutlich besser können.

Arno Zensen (Teamchef Audi Sport Team Rosberg): Unser Team kommt nach ein paar Tagen Urlaub ausgeruht nach Nürnberg. Das gemeinsame Ziel ist schnell erklärt: Wir wollen den König des Norisrings wieder krönen.

Mattias Ekström: Wie immer ist das Rennen am Norisring eines der aufregendsten Wochenenden im Jahr. 2013 hatte ich den Pokal schon in der Hand – dieses Mal will ich ihn abends auch mit nach Hause nehmen.

Jamie Green: Trotz der vier Siege ist meine Premiere mit Audi auf dem Norisring im Vorjahr nicht gerade erfolgreich gewesen. Aber das habe ich abgehakt und jetzt blicke ich nur nach vorn. Mein Auto und auch ich selbst sind bestens vorbereitet, um es in diesem Jahr besser zu machen.

Miguel Molina: Es ist ein wichtiges Rennen für uns. Ich war dort in der Vergangenheit zwar nicht besonders erfolgreich, aber jetzt habe ich mit meinem Teamkollegen Mattias Ekström den perfekten Lehrer – er ist dort immer extrem schnell. Ich werde mich an seine Tipps halten und versuchen, nach dem Erfolg in Budapest nachzulegen.

Edoardo Mortara: Ich erinnere mich noch gut an das vergangene Jahr, als wir am Norisring ein sehr spannendes Rennen erlebt haben. Mattias Ekström wurde der verdiente Sieg leider wieder genommen. Wir werden alles dafür tun, um den Audi-Fans nach so vielen Jahren auch am Norisring wieder einen Grund zum Jubeln zu geben.

Nico Müller: Der Norisring ist eine neue Strecke für mich, daher wird es nicht ganz leicht. Ich freue mich aber sehr darauf. Alle schwärmen von der einmaligen Stimmung. Ich werde versuchen, den Trend von Budapest fortzusetzen und die dort verpassten Punkte in Nürnberg zu holen.

Mike Rockenfeller: Auch wenn es unser Heimrennen und der Saisonhöhepunkt ist, habe ich am Norisring immer am meisten zu kämpfen. Der fünfte Platz 2013 war eines der besseren Ergebnisse. Wichtig ist, dass mal wieder ein Audi-Fahrer dort gewinnt – und natürlich wäre ich das am liebsten selbst. Wir arbeiten hart daran, mit einer optimalen Abstimmung ins Wochenende zu starten.

Timo Scheider: Ich habe gute und schlechte Erinnerungen an den Norisring. In diesem Jahr wäre es Balsam für meine Seele und vor allem wichtig mit Blick auf die Meisterschaft, wenn ich dort nach vorn fahren könnte. Meine Pace in den ersten drei Rennen stimmt mich auf jeden Fall positiv.

Adrien Tambay: Es ist immer aufregend, auf einem Stadtkurs zu fahren, denn für uns Piloten ist eine Strecke ohne Auslaufzonen eine große Herausforderung. Natürlich stehen wir als Audi-Piloten in der Pflicht, vor den eigenen Fans 110 Prozent zu geben. Ich möchte weiter Punkte sammeln – und zwar so viele wie möglich.

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