Ekström: «Dr. Ullrich normalerweise ein netter Kerl»

Von Andreas Reiners
DTM
Langjährige Zusammenarbeit: Ekström und Ullrich (hier 2007)

Langjährige Zusammenarbeit: Ekström und Ullrich (hier 2007)

Dr. Wolfgang Ullrich ist ein integrer, fairer Sportsmann, wurde im Zuge des Funkskandals von Spielberg («Timo, schieb ihn raus») immer wieder betont. Bis zum besagten Skandal gab es auch eigentlich keine Zweifel.

Doch das positive Bild des Audi-Motorsportchefs bekam nach dem Skandal deutliche Risse.

Die Wogen haben sich inzwischen wieder etwas geglättet, nachdem sowohl Audi als auch Ullrich und Audi-Pilot Timo Scheider nach dem Skandalrennen bestraft wurden. Ullrich genießt bei Audi sowieso weiter vollstes Vertrauen, der Vertrag des 65-Jährigen wurde bis 2017 verlängert.

Ein kleines Loblied auf seinen Chef singt nun Mattias Ekström. Der Schwede muss es wissen, hat er doch bereits 15 Saisons für die Ingolstädter absolviert und seine gesamte DTM-Karriere Ullrich als Motorsportchef erlebt.

Ullrich sei einer der erfolgreichsten Motorsportchefs aller Zeiten, sagte Ekström Wheels by Wovka. Ein Motorsportchef, der manchmal auch unangenehm werden kann. «Normalerweise ist er ein sehr netter Kerl. Es sei denn, du machst etwas Dummes. Dann kann er wütend werden. Das passiert aber nur selten. Meistens bleibt er ruhig und versucht, eine gesunde, sportliche und familiäre Atmosphäre zu schaffen», so Ekström.

Vor vielen Rennen kommt Ullrich zu seinem Routinier im Team, gibt ihm die Hand und sagt ihm, dass er an ihn glaubt und hofft, dass er ein gutes Rennen hat. «Er kommt zu mir und motiviert mich und sagt, dass er mir vertraut. Das ist besonders an einem schlechten Tag immer schön zu hören. Wenn er sauer wird, dann ist es kein Geheimnis, dass ich einen dummen Fehler gemacht habe. Ich glaube, dass er niemals zu Unrecht sauer auf mich war», sagte Ekström.

«Als Person ist er sehr darum bemüht, das Team, die Piloten, das Auto und so weiter zu verstehen. Er bespricht diese Dinge mit allen und versucht zu helfen. Wenn du seine Hilfe brauchst, dann ist er fast immer für dich da, was gut ist», so der Schwede weiter.

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