Die DTM und Hankook machen bis 2019 weiter

Von Andreas Reiners
DTM
Hankook: Vertrag mit der DTM verlängert

Hankook: Vertrag mit der DTM verlängert

Zum Saisonauftakt gab es eine Vertragsverlängerung zu verkünden: Die DTM wird bis 2019 von Hankook mit Reifen beliefert.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Reifenhersteller und der Tourenwagen-Serie besteht seit 2011 und wurde nun um weitere drei Jahre bis 2019 verlängert. Zum Saisonauftakt in Hockenheim gaben beide Parteien die Vertragsunterzeichnung offiziell bekannt.

«Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Hankook und die Leistungsfähigkeit des Unternehmens und seiner Reifentechnologie haben uns dazu bewegt, die Partnerschaft mit Hankook vorzeitig zu verlängern. Gerade im Hinblick auf die Internationalisierung und das künftige Technische Reglement ist Professionalität wie wir sie von unserem Reifenpartner Hankook seit langem kennen, oberstes Gebot», sagte DTM-Chef Hans Werner Aufrecht.

Der Reifenhersteller arbeitet bereits an neuen Pneus für die Saison 2017, die bei den Testfahrten vor rund einem Monat in Hockenheim zum Einsatz kamen. «Die Themen, die wir in der Vergangenheit diskutiert haben, ob nun weiche Reifen oder harte Reifen, daran arbeiten wir derzeit», sagte Aufrecht.

Auch die drei Hersteller nahmen die Vertragsverlängerung positiv auf. «Mit der Performance von Hankook sind wir absolut zufrieden. Die Qualität des Rennreifens liegt auf einem konstant hohen Level», sagte Audis DTM-Leiter Dieter Gass.

Das war allerdings auch mal anders. In der vergangenen Saison gab es zu Beginn einigen Ärger um die Pneus von Hankook, das Reifenrätsel sorgte in der Tourenwagenserie für reichlich Wirbel. Nach vier teilweise überlegenen Siegen von Audi war das Problem beim zweiten Event auf dem Lausitzring endgültig ins Rollen gekommen, die anschließend geplanten Testfahrten wurden sogar kurzfristig abgesagt. Zwar hatten alle drei Hersteller Unregelmäßigkeiten beim Wiegen der Autos festgestellt, aber nicht alle hatten das mit den bis dato völlig problemfreien Einheitsreifen in Verbindung gebracht.

Hankook räumte nach intensiven Untersuchungen schließlich ein, dass es Abweichungen bei der Fertigung der im Gegensatz zur Vergangenheit stabileren Standardreifen gegeben hatte. Hankook hatte sich bei der Produktion grundsätzlich nie außerhalb der Toleranz bewegt. Dafür zum Schluss aber am oberen Bereich, so dass die Reifen schwerer wurden. Hankook räumte auch ein, dass es so möglicherweise zu Performance-Unterschieden gekommen sei. Genaue Gewichtsangaben teilte der Reifenhersteller nicht mit, doch der Unterschied betrug rund 700 Gramm pro Reifen. Von Wettbewerbsverzerrung wollte zwar niemand so wirklich reden, die Situation war trotzdem kompliziert.

Hankook hatte nach der Analyse reagiert: Alle ab dem Rennen auf dem Norisring eingesetzten Reifen waren bereits nach einem neuen Verfahren mit verringerten Toleranzgrenzen geprüft, zum Einsatz kamen wieder die 2014er-Spezifikation.

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