DTM Spielberg: BMW stark, Wittmann holt die Pole

Von Andreas Reiners
DTM

BMW hat das Qualifying zum ersten DTM-Rennen am Samstag in Spielberg dominiert. Marco Wittmann holte die Pole Position, insgesamt schafften es sechs Autos in die Top Ten.

Für BMW kann das erste DTM-Rennen am Samstag in Spielberg kommen: Die Münchner holten sich dank Ex-Meister Marco Wittmann am Nachmittag auf dem Red Bull Ring in 1:22,795 Minuten die Pole Position. Wittmann verwies seinen Markenkollegen Tom Blomqvist auf den zweiten Platz. Von Platz drei aus wird Audi-Pilot Adrien Tambay ins Rennen gehen, das um 17.48 Uhr gestartet und live in der ARD übertragen wird.

«Ich bin definitiv mega zufrieden. Wir hatten einige Änderungen vorgenommen, die optiaml gepasst haben. Ich konnte im ersten Stint bereits pushen. Es ist natürlich ein super Gefühl. Auf dem Red Bull Ring mit meinem Red Bull Auto - das passt natürlich optimal», sagte Wittmann.

«Es ist wirklich lange her, seit ich nach einer DTM-Session einen richtigen Grund zur Freude habe. Nach etwas mehr als einem Jahr ist es heute endlich wieder so weit. Ich habe den Red Bull Ring immer schon sehr gemocht, hab es aber bisher nicht geschafft, hier eine gute Runde im Qualifying hinzulegen. Jetzt dieses sehr gute Ergebnis. Ich bin der schnellste Audi und konnte endlich mal wieder mein Können zeigen. Als bester Fahrer meiner Marke habe ich nun auch eine Verantwortung für das Rennen. Ich muss und will mich mit den beiden BMW vor mir auseinandersetzten – und diesen Kampf nach Möglichkeit auch gewinnen. Wir haben es geschafft, mein Auto sehr gut auf meinen Fahrstil abzustimmen, die Strecke liefert sehr viel Grip. Das kommt mir alles sehr entgegen. Jetzt brauche ich nur noch ein problemloses Rennen», sagte Tambay.

In der 20-minütigen Session wurden die Zeiten der schnellsten Fahrer bereits im ersten Stint in den ersten zehn Minuten gesetzt. Audi schaffte es mit Edoardo Mortara auf Platz vier und Mattias Ekström als Zehntem nur noch mit zwei weiteren Fahrern in die Top Ten, Mercedes tauchte lediglich mit dem Gesamtführenden Paul di Resta auf Platz acht unter den besten Zehn auf. Vier Audi und vier Mercedes landeten am Ende auf den Plätzen 17 bis 24.

«Das war eine schwere Session für uns. Ich hatte im ersten Stint eine sehr gute Runde, mehr war nicht rauszuholen. Jetzt mal schauen, wo wir im Rennen stehen. Wichtig ist es ein paar Punkte zu sammeln», sagte di Resta.

Und Mercedes’ DTM-Leiter Ulrich Fritz erklärte: «Enttäuschend! Anders lässt sich das Qualifying leider nicht beschreiben. Wir müssen uns jetzt anschauen, warum wir nicht richtig in Fahrt gekommen sind und es dann hoffentlich im Rennen besser machen.»

Dafür zeigte BMW eine gute Leistung und platzierte Timo Glock, Maxime Martin und Antonio Felix da Costa auf die Ränge fünf bis sieben, Martin Tomczyk wurde Neunter.

BMW muss zuladen

Doch die starke Performance hat in der DTM auch einen Nachteil: BMW muss zuladen. Die Performance-Gewichte werden bekanntlich nach jedem Qualifying neu berechnet. Nach der ersten Zeitenjagd auf dem Red Bull Ring sieht es so aus, dass die BMW M4 DTM mit 1117,5 Kilogramm die schwersten Boliden im Feld sind. Audi und Mercedes durften jeweils ausladen, die Autos der beiden Hersteller wiegen nun jeweils 1115 Kilogramm.

DTM im TV:


Samstag ab 17.35 Uhr: Live-Übertragung ARD Rennen 1
Samstag 22.30 Uhr: Highlights Sport1

Sonntag 12.45 – 13.15 Uhr: Live-Übertragung Qualifying 2 Einsfestival

Sonntag 15.00 – 16.30 Uhr : Live-Übertragung ARD Rennen 2
Sonntag 22.30 Uhr: Highlights Sport1
Montag ab 00.10 Uhr: Zusammenfassung n-tv

Der DTM-Zeitplan:

Samstag 17.48 – 18.28 Uhr: Rennen 1

Sonntag 10.20 – 10.50 Uhr: Freies Training 3

Sonntag 12.50 – 13.10 Uhr: Qualifying Rennen 2

Sonntag 15.13 – 16.13 Uhr: Rennen 2

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