Wie der Vater, so der Sohn?

Von Peter Fuchs
Eisspeedway
Max Niedermaier: In den Spuren seines Vaters

Max Niedermaier: In den Spuren seines Vaters

Schon vor 28 Jahren stand Max Niedermaier in Berlin am Startband der Team-WM. Nun ist es der Junior, der für Deutschland auf Titeljagd geht.

1983, Berlin Wilmersdorf – Deutschland gewinnt die Goldmedaille bei der Mannschafts-Weltmeisterschaft im Eisspeedway. Helmut Weber und Max Niedermaier erringen diesen historischen und bis dato einmaligen Erfolg für das deutsche Eisspeedway. 28 Jahre später nun, steht erneut Max Niedermaier im deutschen Team, doch diesmal ist es der Junior, der für das deutsche Team ans Startband rollen wird.

2006 begann Niedermaier, der 1988 geboren wurde, in die Fussstapfen des erfolgreichen Vaters zu treten und konnte direkt bei seiner Rennpremiere den vierten Platz bei der deutschen Meisterschaft feiern. Aufgrund der guten Platzierung schenkte der DMSB dem Neueinsteiger das Vertrauen in der Weltmeisterschaft und 2007 schaffte Niedermaier den direkten Einzug in den Eisspeedway Grand Prix. Auch wenn der damals 20 Jahre alte Niedermaier bei den drei GP-Wochenenden nur elf Punkte erringen konnte, hat der junge Niedermaier bereits früh in seiner Kariere ein Ausrufezeichen setzen können.

In diesem Jahr war Niedermaier bei der GP Qualifikation in St. Johann guter Dinge, doch drei Ausfälle machten jegliche Chancen auf einen GP-Einzug zunichte. Für das deutsche Nationalteam gab Niedermaier dann im vergangenen Jahr bei der Mannschafts-WM in Krasnogorsk, vor den Toren Moskaus, sein Debüt und konnte mit insgesamt 3 Laufsiegen und 14 Punkten an beiden Renntagen zum sechsten Rang des deutschen Teams beitragen.


Max, für dich steht dein zweiter Auftritt für das deutsche Team bevor. Welche Chancen rechnest du dem deutschen Team zu? Ist der sechste Platz aus dem Vorjahr für das deutsche Team zu toppen?
Letzter werden wir bei dem Rennen mit Sicherheit nicht werden. Ich denke, das wir die Niederländer und die Finnen auf alle Fälle schlagen können. Die Tschechen und Schweden sind da schon ein Stück stärker, da muss man schauen. Das wichtigste für uns ist, nicht Letzte zu werden und so den Abstieg zu vermeiden.

Vor 28 Jahren hat dein Vater in Berlin die Goldmedaille gewonnen. Bedeutet ein erfolgreicher Vater Druck oder kannst du von seiner Erfahrung profitieren?
Im Grund genommen profitiere ich schon von seiner Erfahrung und auch von seinen zahlreichen Kontakten, die er sich in seiner Laufbahn aufgebaut hat. Aber einen Druck, genauso gut wie er zu werden, mache ich mich mir nicht.

Die Team-WM findet in Berlin statt. Freust du dich auf das Rennen in der Hauptstadt?
Auf jeden Fall. Man startet zu Hause und ein Grossteil der Zuschauer wird für Deutschland sein, was auch auf keinen Fall schlecht sein wird.

Wie stehst du zu deinen Teamkollegen Chris Kirchner und Stefan Pletschacher?

Ich habe ein super Verhältnis zu den beiden und freue mich auf das Rennen mit ihnen.
 

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