6h Spa: Auch IndyCar-Star Tony Kanaan 2018 mit dabei

Von Martina Müller
FIA WEC
Sonst in der IndyCar unterwegs: Tony Kanaan

Sonst in der IndyCar unterwegs: Tony Kanaan

Beim Saisonstart der Sportwagen-WM (FIA WEC) werden insgesamt 37 Rennwagen antreten. Zu den 36 bekannten Vollzeit-Entries kommt ein weiterer LMP2-Oreca hinzu. Ford setzt in der GTE-Klasse auf die Le-Mans-Trios.

Die siebte Saison der FIA WEC steht nun so langsam vor der Tür. Nachdem die Sportwagen-WM am 6./7. April in Le Castellet den offiziellen Vorsaison-Test (bezeichnet als Prologue) absolviert, findet am 5. Mai im belgischen Spa-Francorchamps das erste Rennen statt. Dafür wurde jetzt eine provisorische Entrylist verkündet. Diese beinhaltet insgesamt 37 Fahrzeuge – und somit eines mehr, als die Meisterschaft Vollzeit-Nennungen hat. Der zusätzliche Renner startet in der LMP2-Klasse. Hierbei handelt es sich um einen Oreca 07 von G-Drive Racing. Dieser Prototyp fährt 2018 eigentlich in der European Le Mans Series (ELMS), nutzt das Rennen in Spa-Francorchamps aber als Vorbereitung auf die 24 Stunden von Le Mans.

Technisch betreut wird das G-Drive-Auto vom Team TDS Racing. Diese französische Mannschaft hat in der FIA WEC seinen eigenen Oreca 07 (#28 François Perrodo/Matthieu Vaxiviere/Loïc Duval) laufen. Insofern wird sich die logistische Herausforderung in einigermaßen abgesteckten Grenzen halten. Dazu kommt, dass TDS Racing den G-Drive-Oreca während der gesamten Saison 2017 bereits in der FIA WEC eingesetzt hat. Pilotiert wird das Fahrzeug von Roman Rusinov, Jean-Eric Vergne und einem noch zu benennenden Fahrer.

In der LMP1-Klasse werden in Spa-Francorchamps erwartungsgemäß zehn Boliden auflaufen. Diese sind die beiden Toyota TS050 Hybrid, die beiden Rebellion R13, die beiden Ginetta G60-LT-P1, den ENSO CLM und die drei BR1 (zwei von SMP Racing und einer von DragonSpeed). Hinsichtlich der SMP-Wagen herrscht nun auch mehr Klarheit in Bezug auf die Pilotenfrage. So rückt Vitaly Petrov in die #11 zu Mikhail Aleshin. In diesem Wagen steht die Verkündung eines dritten Piloten ebenfalls noch aus. Die #17 wird neben Stéphane Sarrazin noch von Egor Orudzhev und Matevos Isaakyan gefahren. Diese beiden russischen Youngster traten 2017 in der ELMS an und konnten dort sogar das Rennen in Le Castellet gewinnen.

Auch in der LMP2-Klasse wurde nun eine weitere Cockpit-Besatzung bestimmt. Im #31 Oreca 07 von DragonSpeed ist Nathanaël Berthon als dritter Pilot gemeldet. Roberto Gonzalez und Ex-Formel-1-Fahrer Pastor Maldonado standen bereits seit einigen Tagen fest.

In der GTE-Pro-Klasse bleibt Ford seiner seit zwei Jahren angewandten Linie treu, indem die beiden zusätzlichen Fahrer für die 24h von Le Mans auch in Spa-Francorchamps auflaufen. Im Klartext bedeutet dies, dass Stefan Mücke/Olivier Pla von Billy Johnson bzw. Andy Priaulx/Harry Tincknell Tony Kanaan unterstützt werden. Damit feiert der brasilianische IndyCar-Star sein Debüt auf dem gut sieben Kilometer langen Kurs in den Ardennen. Für Kanaan wird es der dritte Einsatz im Ford GT sein, nachdem er 2017 die Rennen in Daytona und Le Mans absolviert hatte.

Während auch Aston Martin und BMW Piloten-Trios aufbieten, setzen Porsche (mit #91 Richard Lietz/Gianmaria Bruni bzw. #92 Michael Christensen/Kévin Estre) und Ferrari (#51 Alessandro Pier Guidi/James Calado bzw. #71 Davide Rigon/Sam Bird) lediglich auf Duos.

In der GTE-Am hat Dempsey-Proton Racing nun auch weitere Piloten bestätigt. So fährt im Porsche 911 RSR #77 neben Matt Campbell erwartungsgemäß auch Teamchef Christian Ried. Ein dritter Fahrerplatz harrt hier noch seiner Verkündung. Im Schwesterwagen #88 treten Khaled Al Qubaisi, Giogio Roda und Matteo Cairoli an.

Hier geht es zur vorläufigen Entrylist


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