Bruno Senna 2019 mit Doppelprogramm aus LMP1 und LMP2

Von Oliver Müller
FIA WEC
Der Helm von Bruno Senna erinnert an seinen Onkel Ayrton

Der Helm von Bruno Senna erinnert an seinen Onkel Ayrton

Für Bruno Senna geht die LMP-Reise im Jahre 2019 weiter. Der 35-Jährige bestreitet weiterhin die Rennen der Super-Season 2018/19 in der FIA WEC für Rebellion. Dazu kommen Auftritte in der ELMS für RLR MSport.

In diesem Jahr geht es bei Bruno Senna mächtig zur Sache. Der Neffe des dreimaligen Formel-1-Weltmeisters Ayrton Senna wird sowohl in der LMP1- als auch in der LMP2-Katgorie am Start sein. In der Prototypen-Königsklasse fährt Senna die Super-Season 2018/19 für Rebellion Racing. Dort stehen mit den 1000 Meilen von Sebring, den 6 Stunden von Spa-Francorchamps und den 24 Stunden von Le Mans noch drei Rennen an. Der 35-Jährige teilt sich einen Rebellion R13 mit den beiden Porsche-Werksfahrern André Lotterer und Neel Jani – wobei Lotterer das Rennen in Sebring verpasst und durch Mathias Beche ersetzt wird.

Neben dem Engagement in der LMP1-Klasse der FIA WEC wird Senna 2019 aber auch in der European Le Mans Series (ELMS) antreten. Dort fährt er den Oreca 07 vom britischen Team RLR MSport. «Es ist definitiv das Ziel, in allen Rennen auf dem Podium zu stehen. Aber ich weiß, dass es eine große Herausforderung sein wird, da das Feld sehr wettbewerbsfähig ist», blickt er auf die Saison im europäischen Championat voraus.

RLR MSport kehrt nach einigen Jahren Abstinenz 2019 zurück in die LMP2-Klasse. Ein Baustein für diesen Schritt war der LMP3-Titel in der ELMS im Jahre 2018. «RLR MSport hat sich im letzten Jahr in der LMP3 durch Titel bewiesen. Der Schritt hin zu den LMP2 wird auf jeden Fall nicht einfach sein. Aber wir haben gute, erfahrene Leute im Team, die sicherstellen, dass das Auto konkurrenzfähig und gut vorbereitet ist», ist Senna zuversichtlich.

Der Brasilianer teilt sich in der ELMS das Cockpit mit dem jungen (aus der Formel 2 bekannten) Inder Arjun Maini und dem Gentleman-Pilot John Farano. «Arjun Maini hat offensichtlich einen guten Speed, da er aus der F2 kommt. Dennoch gibt es viel zu lernen, wenn es um Langstrecken-Rennen geht. John Farano scheint das Fahren mit dem LMP2-Auto (bei ersten Tests) genossen zu haben. Daher stellen wir sicher, dass sich alle so wohl wie möglich mit dem Auto fühlen und in der Lage sind, einhundert Prozent aus dem Paket herauszuholen», bewertet Senna seine beiden Wagenpartner.

Durch den angesprochenen LMP3-Titel in der ELMS hat RLR MSport auch eine Einladung zu den diesjährigen 24 Stunden von Le Mans erhalten. Das Team hat den Entry gegenüber dem Veranstalter ACO bestätigt und steht auch auf der Liste der ersten 42 Fahrzeuge für den Klassiker an der französischen Sarthe. Da Bruno Senna dort jedoch für Rebellion Racing in der LMP1-Klasse antritt, muss sich RLR MSport einen anderen Fahrer für den Platz an der Seite von Farano und Maini suchen.

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