FIA WEC

4h Silverstone: Toyota macht erste Startreihe klar

Von - 31.08.2019 14:02

Beim Saisonauftakt der FIA WEC in Silverstone konnte Toyota die Qualifikation für sich entscheiden. Beide Rebellion gehen aus der zweiten Reihe ins Rennen. In der GTE-Klasse sicherte sich Ferrari die Pole-Position.

Wenn am Sonntag die achte Saison der Sportwagen-WM (FIA WEC) beginnt, werden beide Toyota TS050 Hybrid aus der ersten Startreihe losfahren können. Mit einer kombinierten Zeit von 1:36,015 Minuten sicherten sich Mike Conway und Kamui Kobayashi die Pole-Position. (In der FIA WEC bestreiten immer zwei Fahrer die Qualifikation. Aus deren jeweiliger Bestzeit wird schließlich ein Durchschnittswert gebildet.) «Das ist ein sehr gutes Resultat und wir sind natürlich glücklich. Danke auch an unsere Mechaniker, die in der letzten Nacht ordentlich zu tun hatten, da sie uns ein neues Chassis aufbauen mussten», freute sich Conway über die Pole-Position bei seinem Heimspiel.

Mit 1:35,992 Minuten setzte Kobayashi zudem auch die absolut beste LMP1-Zeit in Silverstone überhaupt. Im Rennen wird das schnelle Duo noch vom Argentinier José María López ergänzt. Der zweite Toyota, der in der Qualifikation von Sébastien Buemi und Kazuki Nakajima pilotiert wurde, hatte final einen kombinierten Rückstand von exakt 0,300 Sekunden. In diesem Boliden ist im Rennen am Sonntag zusätzlich auch noch Neuzugang Brendon Hartley unterwegs.

Die zweite Reihe ging an die beiden Rebellion. Dem R13 von Bruno Senna, Gustavo Menezes und Norman Nato fehlten lediglich 0,545 Sekunden auf die Pole-Zeit. Der andere R13 von Nathanaël Berthon, Pipo Derani und Loic Duval lag 1,009 Sekunden zurück. Die beiden Ginetta zeigten ebenfalls eine sehr ansprechende Performance. Mit Rückständen von 1,205 Sekunden für den G60-LT-P1 von Michael Simpson, Oliver Jarvis und Guy Smith bzw. 1,449 Sekunden für Charlie Robertson, Ben Hanley und Egor Orudzhev konnten sie die Plätze fünf und sechs einnehmen.

In der GTE-Pro-Klasse konnte Ferrari die Qualifikation dominieren. Beide 488 GTE Evo distanzierten das Feld regelrecht. Die Pole-Position ging an Alessandro Pier Guidi und James Calado, die auf einen kombinierten Wert von 1:54,171 Minuten kamen. «Wir waren schon über das ganze Wochenende stark und somit kommt das Ergebnis nicht unerwartet. Auch für das Rennen sind wir gerüstet», gab sich Calado optimistisch. Die zweitplatzierten Teamkollegen Davide Rigon und Miguel Molina lagen Sekunden lediglich 0,131 zurück und machten damit die reine erste Ferrari-Startreihe perfekt.

Mit einem Respektabstand von 0,821 Sekunden ging die dritte Position an den Aston Martin Vantage AMR von Alexander Lynn und Maxime Martin. Dahinter folgte der Porsche 911 RSR von Richard Lietz und Gianmaria Bruni, dem 0,896 Sekunden fehlten, und der zweite Aston Martin von Marco Sørensen und Nicki Thiim (0,978 Sekunden). Die Klasse komplettierte der Porsche von Michael Christensen und Kévin Estre.

Startplatz eins in der Am-Wertung sicherte sich der Aston Martin Vantage AMR von TF Sport (Salih Yoluc, Charles Eastwood und Jonathan Adam) mit einer Zeit von 1:56,034 Minuten. In der LMP2-Klasse schnappte sich der Oreca 07 vom Racing Team Nederland mit 1:40,948 Minuten die Pole-Position.

Das WEC-Rennen in Silverstone geht erstmals lediglich über 4 Stunden. Rennstart ist am Sonntag gegen 13:00 Uhr (MESZ). Es sind ähnliche Wetterbedingungen wie am Samstag vorhergesagt. Somit dürfte es aller Voraussicht nach nicht regnen. Aber wer weiß das bei einer Veranstaltung in England schon.

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Pole-Position bei der FIA WEC in Silverstone für den Toyota TS050 Hybrid © Toyota Pole-Position bei der FIA WEC in Silverstone für den Toyota TS050 Hybrid Schnellster der GTE-Klasse: Der Ferrari 488 GTE Evo © LAT Schnellster der GTE-Klasse: Der Ferrari 488 GTE Evo
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