Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
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Jede Menge blankes Carbon gibt es derzeit auf Europas Renn- und Teststrecken zu sehen, denn nach der Saison bedeutet Testsaison. 117 Tage bleiben noch, bevor die Sportwagensaison 2013 mit den 12h von Sebring so richtig in Fahrt kommt, gut vier Monate vorher wird schon fleissig getestet.
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Honda, Strakka Racing und Wirth Research hat es an diesem Wochenende nach Spanien verschlagen. Im Motorland Aragon testen Jonny Kane, Nick Leventis und ALMS-LMP1-Champion Klaus Graf den nächstjährigen HPD ARX-03c, die jüngste Ausbaustufe des LMP1-Honda. Der grösste Modifikation des HPD-Honda für 2013 sind breitere Vorderreifen. Der ARX-03c trägt jetzt auch entsprechend dem aktuellen Trend an der Vorderachse Reifen im Hinterachsformat. Kurios das Designer Nick Wirth dieses Update erst in der zweiten Saison des LMP1 nachschiebt, war doch der Brite 2009 mit dem ARX-02a der Erste, der rundherum Reifen im gleichen Format salonfähig machte. Entsprechend angepasst an das grössere Reifenformat wurden Lenkung, Fahrwerksgeometrie und Karosserie. Ein Hybridsystem, das nach Aussagen von Pickett Racing-Chef Greg Pickett zum Updatepakt des 2013er HPD gehören soll, ist bei dem dreitägigen Test in Spanien offenbar noch nicht an Bord.
In Spa-Francorchamps war in dieser Woche Audi (Bild) unterwegs. Die Ingolstädter testeten mit einem modifizierten Hybrid-R18. Auffälligste optische Änderung: Eine bauchigere Motorhaube. Das lässt nur einen Rückschluss zu: Audi probiert einen Hybridantrieb über die Hinterachse aus, wie ihn auch Toyota im TS030 einsetzt.
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Bisher wird die in einem Schwungmassenspeicher gespeicherte Bremsenergie des Audi R18 e-tron quattro über die Vorderachse abgegeben. Im Gegensatz zu Toyota, die die Hybridenergie ohne Einschränkungen an der Hinterachse nutzen, darf Audi die gespeicherte Energie an die Vorderachse reglementbedingt erst ab einer Geschwindigkeit von 120 km/h wieder abgeben. Das zeigte sich besonders in der zweiten Saisonhälfte der WEC im Kampf gegen die Japaner nicht immer als Vorteil.
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Auf der hauseigenen Porsche-Teststrecke in Weissach wurde Jörg Bergmeister bei Tests mit dem neuen Porsche 911 für die GTE-Klasse auf Basis des Typs 991 erwischt. Bilder dazu gibt es HIER (Nicht von der Bezeichnung GT3 R verwirren lassen).
In wie weit der Elfer schon dem neuen GTE-Modell des 991 entspricht oder noch ein Testträger auf Basis des diesjährigen Auto ist, ist nicht bekannt. Denn zumindest optisch entspricht das Fahrzeug in weiten Teilen dem 2012er RSR auf Basis des 997. Scheinwerfer und Heckleuchten im 991-Style und ein stark überarbeitete Front sind die auffälligsten Neuerungen. Porsche scheint die Lage und Position de Kühler verändert zu haben, die Fronthaube hat nun starke Ähnlichkeit mit der Haube des 911 (993) GT1 von 1996.
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Offizielle Informationen über die GTE-Variante des 991 sind am zweiten Dezemberwochenende zu erwarten, wenn Porsche im Rahmen der Sportpokalfeier Details zum nächstjährigen Sportprogramm verraten dürfte.
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