Kamerawagen: Der Audi R18 e-tron quattro für 2013

Von Oliver Runschke
FIA WEC
Audi R18 e-tron quattro Modelljahr 2013

Audi R18 e-tron quattro Modelljahr 2013

Der Le Mans-Sieger des vergangenen Jahres geht mit leichten Retuschen, optimierten Hybridsystem und «Mäusekino» im Cockpit in seine letzte Saison.

Audi hat den R18 e-tron quattro in der Version 2013 für die Langstrecken-WM vorgestellt. Bevor es für den R18 beim Saisonauftakt der FIA WEC am 14. April in Silverstone um erste WM-Punkte geht, feiert die Weiterentwicklung des letztjährige Le Mans-Siegers am kommenden Wochenende (16. März) mit Tom Kristensen, Allan McNish und Lucas Di Grassi am Steuer bei den 12h von Sebring/USA seine Rennpremiere.

Erwartungsgemäss präsentiert sich der R18 in seinem dritten und letzten Dienstjahr, bevor er 2014 von dem schon in der Entwicklung befindlichen R18-Nachfolger abgelöst wird, mit zumindest optisch nur mit leichten Änderungen.

Während Toyota mit neuem Chassis und stark überarbeiteter Aerodynamik an den Start geht, spricht Audi von weiteren aerodynamischen Optimierungen am R18 sowie der Fortführung des konsequenten Leichtbaus.

Die doppelten Endplatten am Heckflügel – im vergangenen Jahr beim WEC-Lauf in Silverstone von Toyota eingeführt – hat man in Ingolstadt mittlerweile für die 2013er Version des R18 kopiert.

Das Hybridsystem des R18 ist in der Saison 2013 leistungsfähiger. Die Motor-Generator-Einheit (MGU), die die Vorderachse des R18 bei Geschwindigkeiten jenseits von 120 km/h antreibt, leistet nun 2 x 80 kW anstelle bisher 2 x 75 kW.

Im Cockpit des R18 gibt es für die Fahrer nun ein regelrechtes Mäusekino. Seit dem vergangenen Jahr ist der Audi mit einem digitalen Rückspiegel ausgerüstet, die das Gesehen im Heck auf ein AMOLED-Display im Cockpit abbildet. In der 2013er Version kommen noch zwei weitere Kameras dazu. Zwei nach vorn gerichtete Kameras oberhalb der Lufthutze sollen nun die bisher sehr eingeschränkte Sicht nach vorn wesentlich verbessern.

In Sebring startet Audi mit einem R18 nach Stand 2013 für Kristensen/McNish/di Grassi, der zweite von Fässler/Treluyer/Jarvis gesteuerte Audi ist noch auf Stand des vergangenen Jahres.

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