Prolog-Test Vormittag: Porsche 0,1 Sek. hinter Audi

Von Oliver Runschke
FIA WEC
Porsche lag am Vormittag nur knapp hinter Audi

Porsche lag am Vormittag nur knapp hinter Audi

Marcel Fässler holte im Audi R18 die erste FIA WEC-Bestzeit der Saison vor Neel Jani im Porsche 919 Hybrid.

Audi startet mit einer Bestzeit in die Sportwagen-WM FIA WEC. Marcel Fässler drehte in der ersten vierstündigen Testsession beim offiziellen Vortest «Prolog» in Le Castellet die Bestzeit (1:42,788 Min.) im Audi R18 e-tron quattro und liess beim ersten aufeinandertreffen von Audi, Porsche und Toyota seinen Landsmann Neel Jani im Porsche 919 Hybrid 0,124 Sekunden hinter sich.

In der ersten Hälfte der Testsession lag Mark Webber im Porsche 919 hybrid an der Spitze, dann unterbot Teamkollege Jani im Schwesterauto die Zeit des Australiers. Nach gut zwei Stunden übernahm dann Fässler das Kommando. Der schnellste Toyota TS040, das Modell im low-downforce-Trimm von Alex Wurz, Stephane Sarrazin und Kazuki Nakajima lag 1,1 Sekunden zurück auf Rang vier hinter dem schnellsten Audi und den beiden Porsche. Die Rundenzeiten haben aber noch viel Potenzial zur Verbesserung: Die Bestzeit von Fässler lag nur gute 0,6 Sekunden unter der Testbestzeit die Neel Jani im vergangenen Jahr im betagten Lola-Toyota aufstellte.

Toyota lag bei den Zeiten hinter Audi und Porsche, war aber am Vormittag Kilometerkönig. Die beiden TS040 legten 63 und 59 Runden zurück, die zwei Audi hielten sich noch zurück und absolvierten jeweils 28 Umläufe. Die Session lief ohne Unterbrechung und ohne besondere Vorkommnisse ab. Die LMP2-Bestzeit ging an den Oreca-Nissan von Millennium Motorsport mit Fabien Giroix und John Martin.

Schnellster GTE war der Werks-Porsche 911 RSR mit Marco Holzer, Frederic Makowiecki und Richard Lietz vor dem AF Corse-Ferrari 458 Italia mit Davide Rigon, Gianmaria Bruni und Neuzugang James Calado, der nun als Fahrer bei AF Corse bestätigt ist.

Das Porsche Team Manthey testet anders als geplant nur mit einem RSR, der zweite Werks-911 war nach einem Abflug von Patrick Pilet bei einem privaten Test von Porsche am Mittwoch vor Ort nicht mehr reparabel. Schnellster GTE-Am war der 8Star-Ferrari 458 Italia von Paolo Ruberti, Gianluca Roda und Enzo Potolicchio.

Zeiten Vormittagssession

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