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Proton-Porsche: Chancenlose Aston-Jäger

Das deutsche Privatteam Proton Competition schlägt sich mit dem Porsche 911 RSR wacker und kämpfte sich in Fuji auf Tabellenrang drei nach vorn.

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Proton Competition schlug sich in Fuji wacker: Das einzige deutsche Privatteam in der Sportwagen-WM kämpfte mit dem Porsche 911 RSR in der letzten Rennstunde in der GTE-Am-Klasse um einen Podiumsplatz mit Markenkollege Emanuel Collard (Prospeed). Porsche-Junior Klaus Bachler fand im Proton-Elfer an dem ehemaligen Porsche-Werkspiloten aber keinen Weg vorbei und musste sich mit Platz vier begnügen, während das belgische Prospeed-Team zum ersten Podium der Saison fuhr.

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Gegen die übermächtigen Aston Martin, die in Fuji zum dritten Doppelsieg in der Klasse fuhren, scheint es in der Amateurklasse kein Mittel zu geben. Schon vor Le Mans waren die Vantage GTE kaum zu schlagen und nach den 24h drehten die britischen V8 erst richtig auf: In Austin fuhr Richie Stanaway im Amateur-Aston die schnellste GT-Rennrunde, in Fuji geigte Nicki Thiim munter an der Spitze mit und war führender GT-Pilot, ehe die Amateure das Cockpit übernahm. Für Proton ist so ein Podiumsplatz das Maximum.

In Fuji verpasste das Proton-Trio Christian Ried, Khaled Al Qubaisi und Klaus Bachler das Podium um 0,6 Sekunden. Mit der fünften Platzierung in den Punkterängen in diesem Jahr war der fahrende Teamchef Ried zufrieden: „Leider reichte es für Klaus beim Showdown nicht für das Podium. Wir sind aber trotzdem mit der fünften guten Zielankunft im fünften Rennen sehr zufrieden und liegen jetzt in der Meisterschaft auf dem hervorragenden dritten Platz."

Durch die Konstanz hat sich Proton drei Rennen vor Saisonende auf Meisterschaftsrang drei nach vorn gearbeitet. Während die Tabellenführer Poulsen und Heinemeier nahezu uneinholbare 49 Punkte vor dem Proton-Trio liegen, fehlen bei drei noch ausstehenden Rennen nur zehn Punkte auf den in der Tabelle zweiten Aston Martin um Nygaard/Dalla Lana und Lamy.

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