Rennprogramm des Ford GT bis 2019 verlängert

Von Oliver Müller
FIA WEC
Der Ford GT

Der Ford GT

Die Rennversion des Ford GT wird mindestens bis ins Jahr 2019 seine motorsportliche Karriere fortsetzen. Damit bleibt ein grosser Player in der GTE-Pro-Klasse (GTLM) der Sportwagen-WM (FIA WEC) und der IMSA-Serie aktiv.

Nach dem grossen Triumph bei den 24 Stunden von Le Mans gleich die nächste gute Nachricht für das Rennprogramm des Ford GT: Die Rennaktivitäten werden bis in die Saison 2019 weitergehen. Damit wurde der Auftritt vorzeitig um weitere zwei Jahre verlängert – denn zunächst wurde nur bis ins Jahr 2017 geplant. Einsatzgebiet für die von einem 3.5L-Turbo angetriebenen Wagen werden weiterhin die Sportwagen-WM (FIA WEC) und die amerikanische IMSA-Serie bleiben. «Das gesetzte Ziel für unser Ford-GT-Programm war es, Le Mans zu gewinnen. Wir sind sehr stolz, dass wir dies in unserem ersten Jahr geschafft haben. Sich zu einem vollen Vierjahres-Einsatz in IMSA und WEC zu bekennen zeigt, wie wichtig es uns ist, den Ford GT überall auf der Welt Rennen fahren zu lassen», freut sich Raj Nair (Ford Executive Vice President und Chief Technical Officer) auf die nächsten Jahre.

Der Ford GT ist in der GTE-Pro-Klasse (GLTM in der IMSA-Serie genannt) aktiv. Dort trifft er auf die Konkurrenz von Aston Martin, BMW, Corvette, Ferrari und Porsche. Eigentlich sollten in der Klasse die Fahrzeuge von Serienmodellen abgeleitet sein. Im Falle von Ford war hierzu jedoch ein sogenannter Waiver notwendig, da das Strassenmodell erst im Lauf des Jahres ausgeliefert werden soll -die Rennversion jedoch schon im Wettbewerb unterwegs ist. Neben dem Ford sind in der Kategorie auch der Ferrari 488 GTE (3,9L) und der BMW M6 GTLM (4,4L) mit einen Turbomotor ausgestattet.

Einer der Hauptgründe für den motorsportlichen Einsatz des Ford GT war der erste Sieg der Marke aus Detroit bei den 24 Stunden von Le Mans im Jahre 1966. Genau 50 Jahre später sollte dieser Triumph wieder aufleben. Ein Plan, der gelang. Denn bekanntlich gewannen Joey Hand, Dirk Müller und Sébastien Bourdais die GTE-Pro-Kategorie an der Sarthe. Zwei weitere Ford GT kam auf die Plätze drei und vier.

Bislang hatten die Ford-Verantwortlichen betont, dass die Rennversion des Ford GT nicht in Hände von Kundenteams abgegeben werden soll. Es bleibt abzuwarten, ob sich nach der Verlängerung des Programm an dieser Entscheidung etwas ändern wird.

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