David Coulthard: «Daniil Kvyat hat Vertrag verdient»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
David Coulthard: «Red Bull ist nicht die Wohlfahrt»

David Coulthard: «Red Bull ist nicht die Wohlfahrt»

Formel-1-Rentner David Coulthard befürwortet die Entscheidung von Red Bull, Daniil Kvyat ein weiteres Jahr für die Nachwuchsschmiede Toro Rosso antreten zu lassen. Der ehemalige GP-Pilot widerspricht damit Jacques Villen

Mit gewohnt spitzer Zunge kommentierte in dieser Woche Jacques Villeneuve die Entscheidung von Red Bull, Daniil Kvyat nach dessen Degradierung von Red Bull Racing zu Toro Rosso eine weitere Saison in der Nachwuchsschmiede der Österreicher zu gewähren. «Das wird schon langsam zum Rentner-Team», lästerte der Weltmeister von 1997 und erklärte knapp: «Es ist überraschend, denn seine Ergebnisse rechtfertigen seinen Verbleib in der Formel 1 nicht.»

Diese Meinung teilt nicht jeder. So erklärte etwa der frühere Red Bull Racing-Pilot David Coulthard, dass er die Entscheidung der Red Bull-Verantwortlichen gutheisst. «Kvyat hat seine Vertragsverlängerung definitiv verdient», stellte der Schotte im Gespräch mit dem russischen Nachrichtendienst Sportbox klar.

Der frühere GP-Gegner von Villeneuve weiss: «Red Bull ist nicht die Wohlfahrt und die investieren sehr viel Geld in die Entwicklung der jungen Piloten, sie werden sich diese Entscheidung also gut überlegt haben. Es gibt einen Grund, warum er bei Toro Rosso auch 2017 ins Lenkrad greifen darf.»

Coulthard betont, dass er den 22-Jährigen Russen auch als Menschen schätzt: «Ich finde, Daniil ist ein grossartiger Kerl.» Und er erinnert daran, dass Kvyat nicht immer die Mittel hat, um sein Können unter Beweis zu stellen: «Er hat einen aussergewöhnlichen Speed, aber wir alle wissen, dass es darauf ankommt, diesen auch immer zeigen zu können.»

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