Der frühere Lancia- und Ferrari-Rennchef Cesare Fiorio (77) zog sich am gestrigen Mittwoch bei einem Fahrradunfall in Italien Verletzungen an Kopf und Armen zu und befindet sich nun kritischem Zustand.
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Der ehemalige Lancia- und Ferrari-Rennchef Cesare Fiorio befindet sich nach einem Fahrradsturz in kritischem Zustand. Dies berichten italienische Medien übereinstimmend. Der 77-jährige Italiener war auf dem Weg von Carovigno nach Ostuni, als er den Sturz erlitt.
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Passanten riefen den Notdienst herbei, der Fiorio ins Krankenhaus "Antonio Perrino" in Brindisi brachte, wo der frühere Leiter des Rennstalls aus Maranello medizinisch versorgt wurde, nachdem Verletzungen an Kopf und Armen festgestellt worden waren. Derzeit liegt Fiorio auf der Intensivstation. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen noch. Gemäss Medienberichten schliesst die örtliche Polizei ein körperliches Gebrechen als Ursache für den verhängnisvollen Sturz nicht aus.
Mit Lancia feierte Fiorio tolle Erfolge in der Rallye-WM, 1989 berief ihn Fiat auf den Posten des Ferrari-Rennchefs. Doch der Turiner geriet zwischen die Fronten der GP-Stars Nigel Mansell und Alain Prost.
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Ende 1990 ging der Brite, von den Machtspielen des Franzosen zermürbt, und wurde durch den jungen Jean Alesi ersetzt. Prost verlor den Titel 1990, und nach dem Ausfall beider Ferrari-Fahrer in Imola 1991 wurde der Rennleiter entlassen.
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Fiorio, der später auch in Diensten von Ligier und Minardi stand, hat den Kontakt zum Motorsport nie verloren und war deshalb immer wieder als Formel-1-Experte in den italienischen Medien präsent. So trat er etwa im vergangenen Jahr als Rennexperte für den Staatssender RAI auf.
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